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Freiwilligenarbeit Indien - Sophie

 

4 Wochen in Indien - Goa

Indien ist in meinen Augen ein sehr spannendes Land.

Es ist bunt, unglaublich reich an Mythen, Geschichten und Religion, aber auch an Gegensätzen. Arm und Reich liegen Meilen von Rupien auseinander und sind doch direkte Nachbarn, überall sind unglaublich viele Menschen und überall sind auch Tiere - weshalb eine Tollwut Impfung recht empfehlenswert ist. Besonders Kühe und Hunde, je nach Region aber auch Schweine oder Affen laufen frei und unbekümmert auf den Straßen herum und fressen aus dem Müll, der permanent am Straßenrand entsorgt und hin und wieder dort auch verbrannt wird.

Als weißer Mensch wird man natürlich jederzeit neugierig beäugt, doch die Menschen sind sehr freundlich und herzlich und freuen sich immer über ein Lächeln.

Ich war für vier Wochen in Assonora in Goa und habe in einem Weisenhaus für Jungs gearbeitet. Meine Aufgabe war es hauptsächlich Englisch lesen und schreiben mit ein paar jüngeren Kindern zu üben. Das hat Spaß gemacht, war aber gar nicht so einfach da die meisten zwar sehr wissbegierig waren, sich jedoch sehr schlecht konzentrieren konnten und demzufolge nur sehr schwierig ruhig zu bekommen waren.

Nach der Lernzeit sollten sie verschiedene Arbeiten verrichten, wie den Boden putzen, Pflanzen wässern oder Reis säubern und anschließend konnten wir spielen. Einige Jungs wollten jeden Tag Fußball spielen. Ich habe dann etwas mit denjenigen gemacht, die nicht mit zum Fußballplatz gehen wollten oder konnten. Zum Beispiel haben wir Eierlaufen, Kegeln, Memory oder Wasserbombenspiele gespielt.

Leider habe ich erst vor Ort erfahren, dass alle Projekte nur drei Stunden gehen. Da ich das definitiv für zu wenig erachte wollte ich gern zusätzlich morgens in einem Altenheim arbeiten. Leider haben die Koordinatoren es nicht geschafft dies für mich zu organisieren, sodass mir diese Möglichkeit leider verwehrt blieb. Paradoxer Weise war es jedoch ab der Woche nach meiner Abreise für jeden möglich freiwillig zusätzlich an einem Morgenprojekt teilzunehmen. Das war für mich sehr ärgerlich.

Ansonsten haben sich die Koordinatoren gut um alles gekümmert und standen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung.

Ich empfehle es sehr, nach der Freiwilligenarbeit noch ein paar Wochen zum Reisen einzuplanen. Ich hatte dafür leider keine Zeit, doch da man einmal den Flug bezahlt hat, ist es sinnvoll. Glücklicherweise konnte ich aber an den Wochenenden ein wenig unternehmen und noch etwas mehr vom Land kennen lernen.

Goa ist sehr schön, hat tolle Strände, unglaublich gutes Essen und eine interessante Abwechslung von Kirchen und Hindu-Tempeln. Dennoch ist es, dank der Touristen, die hauptsächlich an den Stränden zu finden sind, wo man teilweise auch kaum noch das Gefühl hat sich in Indien zu befinden, ein verhältnismäßig reicher indischer Staat. Es gibt natürlich trotzdem viel Armut und mit einem westlichen Land ist es kaum zu vergleichen, aber für mich bleibt die Frage, ob es nicht sinnvoller wäre derartige Projekte in ärmeren Bundesstaaten, wie Karnataka oder Bihar zu machen.

Freiwilligenarbeit ist eine sehr interessante Erfahrung und bietet eine gute Möglichkeit das Land mit seiner Kultur, seinen Menschen und Eigenheiten kennenzulernen.

Eure Sophie

Liebe Sophie, vielen Dankf für deinen Bericht! Es freut uns, dass du so viele Facetten des Landes kennen lernen konntest. Das mit der Projektorganisation tut uns leid, vielleicht gab es da ein Missverständnis mit dem Koordinator.
Wir haben auch Projekte in Udaipur/Rajasthan und Madikeri - das sind ärmere Standorte, mit Slum-Projekten etc. Vielleicht hast du ja irgendwann nochmal die Möglichkeit, dort mitzuhelfen :)
Liebe Grüße, dein Auszeit-weltweit Team



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