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Freiwilligenarbeit Guatemala - Marlis

 
Mir hat die Zeit in Guatemala sehr gut gefallen.

Mir war allerdings schon im Vorfeld klar, was mich dort erwartet, weil ich schon
in anderen Entwicklungsländern war.

Petra, meine Betreuerin vor Ort, ist noch am ersten Abend in meiner Gastfamilie vorbeigekommen und hat mir alles Wichtige erklärt. Am nächsten Morgen hat sie mich abgeholt und ist mit mir zusammen mit Bussen zu meinem Projekt gefahren. Der öffentliche Verkehr ist ein Abenteuer und die Busfahrer in diesen Chicken Bussen sind schon etwas verrückt.

Ich habe in einem Dog Shelter Projekt gearbeitet, bin hauptsächlich mit den Hunden spazieren gegangen und habe die Käfige gereinigt. Mir hat es dort gut gefallen, die Menschen dort sind sehr freundlich, es war sicherlich ein Vorteil, dass ich etwas Spanisch spreche und ich mich mit ihnen unterhalten konnte. Die Hunde waren sehr friedlich, überhaupt nicht aggressiv und sehr liebebedürftig. Die Arbeit war schon anstrengend und abends war ich dementsprechend auch etwas geschafft.

Die Gastfamilie war sehr nett, die Mutter eine sehr gute Köchin. Ich habe dort mit 5 anderen Volunteers aus Kanada und den USA gelebt. Die Mahlzeiten waren sehr kommunikativ. Der Höhepunkt war der 15. Geburtstag der Enkeltochter ,(das ist in Südamerika ein sehr wichtiger) zu dem wir alle eingeladen waren.

Da ich insgesamt nur 2 Wochen dort war, hatte ich nicht so viel Zeit herumzureisen.
Ein Wochenende war im am Lake Atitlan, 3 h mit dem Bus von Antigua entfernt.Die Landschaft ist beeindruckend, tolle Blicke, blaues Wasser, der See eingerahmt von Bergen und Vulkanen.

Ansonsten bin ich nachmittags nach meiner Arbeit in Antigua herumgelaufen, ein schönes kleines Städtchen, habe in Parks gesessen, Leute beobachtet. Den letzten Tag habe ich eine Vulkanbesteigung gemacht, den Acatenango. Er liegt ca. 1 h von Antigua entfernt, ist knapp 4000 m hoch, von dort oben kann man den Fuego sehen (ein anderer Vulkan, der Asche spuckt).

Die Besteigung war mit das anstrengendste, was ich bisher gemacht habe. 1000 Höhenmeter durch Vulkanasche, 2 Schritte vor, 1 zurück. Wir sind morgens schon um 5 h losgegangen, 2 h noch in Dunkelheit, damit wir vor Mittag oben waren, weil ab dann der Vulkan normalerweise in den Wolken liegt.

Aber der Aufstieg hat sich gelohnt, nach 5 mühevollen Stunden waren wir oben und hatten eine wundervolle Aussicht inklusive speiendem Vulkan.

Leider musste ich dann am nächsten Tag abreisen, ich wäre gern länger geblieben und hätte noch mehr von Guatemala gesehen.



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