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Freiwilligenarbeit Guatemala - Benjamin

 

Meine Reise durch Mittelamerika begann mit einem dreiwöchigen Sprachkurs in Antigua / Guatemala. Während dieser Zeit lebte ich bei einer Gastfamilie und war vollumfänglich versorgt. Anbei ein kurzer Bericht zu meinen Erfahrungen vor Ort.

Antigua/Guatemala: Guatemala ist bis obenhin voll mit Möglichkeiten und entspricht nicht im Geringsten der häufig vorherrschenden Meinung, die sich nicht selten in Form von Vorurteilen äußert – wie so oft im Leben. Es gibt so unglaublich viele Dinge zu sehen und zu erleben, dass meine Zeit dafür nicht ausgereicht hat. Von Vulkanen, über Sandstrände und Regenwälder bis hin zu alten Kolonialstädten und noch älteren Maya-Stätten. Alles kann absolut authentisch und hautnah erlebt werden. Und als wäre das noch nicht genug, trifft man freundliche und aufgeschlossene Menschen, die unheimlich viel geben obwohl sie wo wenig besitzen.

Antigua, die ehemalige Hauptstadt Guatemalas, ist mehr als 400 Jahre alt – und das sieht man ihr auch an. Die Straßen wirken mit ihren groben Pflastersteinen sehr mittelalterlich und sind so schmal, dass sie fast alle Einbahnstraßen sind. Dementsprechend wenig Platz bieten auch die etwa einen Meter breiten Bürgersteige. Die Häuser sind von außen etwas unscheinbar und ihre Fassade z.T. stark vernachlässigt. Wagt man jedoch einen Blick ins Innere, traut man manchmal seinen Augen nicht. Viele haben einen innenliegenden Hof der wunderschön bewachsen ist, manchmal mit einem Brunnen in der Mitte.

Die Straßen verlaufen im Schachbrettmuster und unterteilen sich in die von Westen nach Osten verlaufenden „Calles“ bzw. die von Norden nach Süden reichenden „Avenidas“. Das macht die Orientierung am Anfang nicht unbedingt leicht aber man findet sich bald zurecht. Und sollte man sich doch einmal verlaufen haben, kann man jederzeit und überall nach dem Weg fragen, denn selten habe ich so freundliche und zuvorkommende Menschen getroffen wie hier. Es gibt zudem ein sehr ausgereiftes Nachtleben in Antigua, dank der zahlreichen Bars, Restaurants und Tanzlokale die sich in der ganzen Stadt verteilen. Hier trifft man andere Reisende, Volontäre, Sprachschüler und Einheimische gleichermaßen und hat die Chance in kürzester Zeit neue Kontakte zu knüpfen. Besonders überrascht war ich über die große Anzahl junger Frauen (durchschnittlich 18-24 Jahre), die hier eine Sprachschule besuchten und/oder an einem Volontärsprojekt teilnahmen. Antigua hat aber auch über die eigenen Stadtmauern hinweg unheimlich viel zu bieten. Dank der ansässigen „Travel Agencies“ werden z.B. Touren zu den Maya Ruinen von Tikal, den türkisfarbenen Naturbecken von Semuc Champey oder der karibischen Seite Guatemalas, nach Livingston organisiert und zuverlässig durchgeführt - und das alles zu sehr anständigen Preisen.

Da auch ich mich dem Thema „Sicherheit“ bei meiner Familie und meinen Freunden stellen musste, möchte ich hier noch mal betonen, dass ich mich zu keiner Zeit, während meines gesamten Aufenthaltes in Guatemala, in irgendeiner Weise unsicher oder gar bedroht gefühlt habe. Ganz im Gegenteil habe ich wunderbare Menschen getroffen, die mir ein gänzlich anderes Bild von Guatemala vermittelt haben. Mit dem nötigen „Respekt“ und ein wenig gesunden Menschenverstand wird man garantiert eine fantastische Zeit erleben.
Die Sprachschule: In meiner Sprachschule erhielt ich drei Wochen lang täglich von Mo - Fr Einzelunterricht von 08:00 – 12:00Uhr. Die Sprachschule hat einen schönen Außenbereich wo auch der Unterricht stattfindet. Die Leute dort sind sehr nett und ich habe mich gleich gut aufgehoben gefühlt. Ich wurde mehrmals gefragt, ob alles in Ordnung sei und ob ich mit meinem Lehrer zufrieden bin. Ein Lehrerwechsel wäre jederzeit möglich aber glücklicherweise nicht nötig gewesen. Der Unterricht findet von Anfang an auf Spanisch statt und wurde nur im „kommunikativen Notfall“ aufs Englische ausgeweitet. Ein großes Plus der Sprachschule sind die fast täglich wechselnden Aktivitäten wie bspw. Radtouren, Videoabende, Touren zum Vulkan Pacaya oder eine Schnupperstunde Salsa, zu günstigen Konditionen oder gänzlich kostenfrei. Das WLAN der Schule kann auch nach den Unterrichtszeiten genutzt werden. Ich habe mich in der Sprachschule sehr wohl gefühlt und kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen.

Die Gastfamilie: Wie die meisten Sprachschüler lebte ich während dieser Zeit bei einer Gastfamilie. Ich hatte ein eigenes kleines Zimmer und teilte mir das Badezimmer mit einer weiteren Sprachschülerin. Zeitweise lebten bis zu sechs weitere Gäste im Haus, wodurch das Zusammenleben mit der Familie z.T. ein wenig in den Hintergrund geraten ist. Im Gegenzug entstand eine enorme kulturelle Vielfalt und der Sprachgebrauch wurde auf bis zu vier Sprachen (Spanisch, Französisch, Englisch, Deutsch) ausgedehnt. Mit der Familie wurde jedoch ausschließlich Spanisch gesprochen, was den Sprachunterricht sehr gut ergänzte. Ich erhielt drei Mahlzeiten am Tag (Frühstück um 07:00, Mittag um 13:00 und Abendessen um 18:00) und die Gastmutter gab sich viel Mühe mit der Zubereitung verschiedener Gerichte. Auch im Haus der Familie stand freies WLAN zur Verfügung, dessen Reichweite sich jedoch nur auf die untere Etage beschränkte. In der Familie habe ich mich stets sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt. Hier habe ich auch meine ersten Kontakte zu anderen Sprachschülern geknüpft und fast täglich neue Leute kennengelernt.

Auszeit Weltweit: Im Internet wird viel über die Notwendigkeit von Organisationen wie Auszeit Weltweit, für den Besuch einer Sprachschule oder die Teilnahme an einem Freiwilligenprojekt im Ausland diskutiert. Und kaum hat man sich dafür entschieden, stellt sich gleich die nächste Frage in den Weg: Welcher Organisation soll ich mich nun anvertrauen? Ich für meinen Teil hatte nach meinem Besuch bei Auszeit vor Ort in Köln gleich ein gutes Gefühl. Laura hat sich viel Zeit genommen um mir meine Fragen zu beantworten, sodass ich eine gute Vorstellung davon bekam, was mich erwarten würde. Und ich hatte wirklich eine Menge Fragen. Sie sprach zudem aus eigener Erfahrung, da sie selbst bereits für mehrere Monate in Guatemala war. Die Organisation meines Aufenthaltes angefangen von der Abholung am Flughafen bis zu meinem letzten Tag in der Gastfamilie, lief zuverlässig und einwandfrei. Ich erhielt jederzeit zügig Rückmeldung auf meine E-Mails, was mir andere Sprachschüler und Volunteers von ihrer Organisation nicht bestätigen konnten. Ich denke in diesem Fall zahlt es sich aus, das die Auszeit nicht zu den größten Anbietern zählt und sich der Kontakt daher sehr zuverlässig und vor allem persönlich gestaltet. Über eine Partneragentur von Auszeit habe ich zudem eine hervorragende Flugverbindung nach Guatemala erhalten. Vor Ort hatte ich außerdem (neben der Familie selbst) einen Ansprechpartner, der mir bei Fragen und Problemen zur Verfügung stand.


Mein Fazit: Einen besseren Einstieg in meine Reise hätte ich mir kaum wünschen können und ich bin froh dafür Auszeit Weltweit gewählt zu haben. Ich würde dies grundsätzlich jedem empfehlen, der noch nie etwas Derartiges unternommen hat. Es erleichtert die Planung und Durchführung ungemein und gibt ein gutes Gefühl von Sicherheit.

Liebes Team von Auszeit Weltweit – vielen Dank für alles! Tolle Arbeit – weiter so.


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