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Freiwilligenarbeit Guatemala - Lea

 
Vor meiner Abreise


Im Internet wurde ich auf Auszeit-weltweit dank der guten Bewertungen aufmerksam. Es gibt ja sehr sehr viele Agenturen, die einem schöne Auslandspraktika bzw. Freiwilligenarbeit versprechen, aber nur bei Auszeit-weltweit habe ich so gute Bewertungen gefunden. Somit schrieb ich eine Email mit meinen Aufenthaltswünschen (wenn möglich ein Psychologiepraktikum im spanischsprechendem Ausland) und bekam eine freundliche und hilfreiche Emails zurück. Ich wurde gut beraten und habe mich dann für Freiwilligenarbeit in Guatemala entschieden. Nach meiner Anmeldung konnte ich mich noch mit allen Fragen und Sorgen (wie bescheuert und unwichtig sie mir jetzt im Nachhinein erscheinen) an Auszeit-weltweit wenden und mir wurde immer freundlich weitergeholfen. Dass ich meine „eigene“ Ansprechpartnerin hatte, also sich immer die gleiche Person um meine Fragen kümmerte, gab mir Sicherheit und Vertrauen.
Außerdem hat mir das zugeschickte Starterpaket sehr geholfen. Denn auch wenn ich mich im Internet schon über Guatemala informiert hatte, hat mir das „Landlexikon“ über Guatemala mehr gebracht als alle Infos aus dem Netz zusammen.

Über meine Anreise


Meine größte Sorge war, dass ich aus dem Flughafen herauskomme und niemand auf mich wartet. Es lief aber alles wie geplant und wie es mir vorher geschildert wurde. Also war diese Sorge total unbegründet!

Unterkunft


Ich hatte mich für eine Gastfamilie entschieden – das kann ich nur jedem weiterempfehlen! Meine Gastfamilie bestand aus meinen Gasteltern und drei Brüdern. Alle habe ich in meinen drei Monaten sehr ins Herz geschlossen. Meine Eltern waren total witzig und locker, aber auch sehr fürsorglich und haben sich immer um mein Wohlergehen gesorgt. Auch meine Brüder, die alle ca. in meinem Alter waren, haben sich immer mit mir unterhalten und auch gerne Ausflüge mit mir gemacht und mir die Stadt gezeigt. Insgesamt habe ich mich vom ersten Tag an willkommen und als ein Teil der Familie gefühlt! Sogar an allen Sonntagen (an denen die Familien ja eigentlich „frei“ von ihren ausländischen Kindern haben), habe ich immer Essen bekommen und wurde immer gefragt, ob ich nicht mit Ihnen den Tag verbringen möchte – sei es einen Ausflug machen oder einfach nur den Tag über mit Ihnen auf der Couch verbringen und Filme gucken will.
Meine Angst, dass ich zu Anfang mich nicht integrieren kann, weil mein Spanisch noch keinenfalls perfekt war, hat sich nicht bewahrheitet. Sie gaben sich wirklich Mühe, verständlich und langsam zu sprechen. So lernte ich schnell und fühlte mich wohl.

Projektarbeit


Ich hatte mich für ein Mutter-Kind-Heim, indem die Freiwilligen für die Bespaßung zuständig sind. Zuerst muss ich gestehen, war ich ziemlich enttäuscht, dass das ganze doch nicht als Psychologiepraktium verstanden werden konnte, da die Psychologin des Hauses fast nie im Heim selbst war. Mit meiner Ansprechpartnerin vor Ort habe ich über meine Enttäuschung gesprochen und sie tat ihr Bestes, mir zu helfen. Glücklicherweise fand sie dann noch zwei weitere Projekte für mich: arbeiten beim Roten Kreuz und in einem Altenheim. Die Arbeit im Mutter-Kind-Heim habe ich aber trotzdem weitergeführt und das war eine gute Entscheidung. Denn die Arbeit hat nicht nur unheimlich viel Spaß gemacht (die ganze Atmosphäre zwischen allen ist freundlich und einfach), sondern zu merken, wie wichtig deine Arbeit für die Bewohner ist, macht einen selbst glücklich. Es stimmt wirklich, dass so eine „Arbeit“ (drei Stunden drei Mal in der Woche kann man ja eigentlich nicht als Arbeit bezeichnen) einem viel viel mehr zurückgibt, als sie einem nimmt. Ich hatte wirklich alle in mein Herz geschlossen, sogar die Mütter. Davor hatte ich anfangs Bedenken, da ich als gerade erst 18 gewordenes Mädchen dachte, dass ich, wenn ich für sie Aktivitäten plane, nicht ernst genommen werde. Doch auch sie freuen sich sehr, wenn man sich mit ihnen beschäftigt.

Guatemala


Generell möchte ich noch zu dem Land loswerden, dass ich es als gewaltfrei erlebt habe und mich wirklich sicher gefühlt habe. Die Menschen dort sind wirklich unheimlich freundlich und hilfsbereit. Dort herrscht eine ganz andere Mentalität, die jeder einmal erlebt haben sollte. Denn diese sorgenfreie Einstellung schwappt auf einen selbst schnell über und man fängt an seinen Lebenstil zu ändern. Also zumindest war dies bei mir und meinen da gefundenen Freunden so, dass wir wirklich mehr von Tag zu Tag leben konnten und mehr genießten, anstatt den Stress unseres hektischen Lebens hier aufrecht zu erhalten. Ein gutes Gefühl!!


Außerdem hat Guatemala so viele wunderschöne Reiseziele und glücklicherweise auch viele gute Möglichkeiten, dort hinzukommen. Es lohnt sich wirklich, sich noch ein bisschen Zeit zum herumreisen frei zu halten. Denn die Chance, solche Naturwunder zu sehen, hat man nicht oft. 

Insgesamt hat mich das Land wirklich verzaubert und ich werde auf jeden Fall noch einmal dorthin fliegen. Natürlich herrschen dort andere Verhältnisse, aber man wird gleichzeitig auch von den cleveren Ideen überrascht, diese Verhältnisse zu ändern. 
Die Reise war wirklich die beste meines Lebens und ich kann es nur jedem weiterempfehlen!

Es lohnt sich 




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