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Freiwilligenarbeit Ghana - Monique

 
8 Wochen in Ghana

Schon früh war mir klar, dass ich (Monique, 19 Jahre, aus Stuttgart) nach meinem Abi erstmal ins Ausland will und andere Teile der Welt sehen und entdecken möchte. Nachdem ich meine Unterkunft, während meiner Sprachreise in England, mit Ghanaern geteilt hatte, war es immer mein Wunsch einmal nach Ghana zu reisen. Als ich im Internet recherchierte stieß ich auf Auszeit Weltweit und deren Angebot eine Freiwilligenarbeit in Ghana zu machen. Nach einigem Überlegen entschied ich mich dann für einen achtwöchigen Aufenthalt in Ghana.

Je näher mein Abflug rückte, desto aufgeregter und ängstlicher wurde ich.
Nachdem ich meinen Flug mit Zwischenstopp in Amsterdam erfolgreich gemeistert hatte, wurde ich am Flughafen von einem Taxi-Fahrer empfangen und ins Hostel der Partnerorganisation gebracht. Dort verbrachte ich noch zwei Tage, in denen mir Faith (eine Mentorin) mit den ersten wichtigen Besorgungen (SIM-Karte, Geld anheben) half und mich noch ein kleines bisschen über Ghana informierte.

Danach wurde ich von George, meinem Mentor, abgeholt und es ging in meine Gastfamilie in einem Vorort von Koforidua. Die erste Begegnung war etwas komisch, aber die Situation wurde etwas lockerer, als die andere deutsche Freiwillige von ihrem Ausflug zurückkam und mich über alles informierte und mir alles im Haus zeigte, was die Familie wohl nicht vorhatte.
Positiv überrascht stellte ich fest, dass es im Haus sogar ein Klo mit Spülung, eine Dusche und fließend Wasser hatte, was für ghanaische Verhältnisse ein richtiger Luxus ist.

Jedoch musste ich auch schnell feststellen, dass das Wasser in Ghana auch immer mal wieder ausfällt. Was jedoch kein Problem war, denn im Notfall gab es noch den Brunnen draußen und einen Eimer zum Duschen. Obwohl man in Deutschland einiges mehr an Luxus gewohnt war, muss ich sagen, dass mir die Verhältnisse dort eigentlich nicht so viel ausgemacht haben. Man hat sich sehr schnell damit abgefunden und auch daran gewöhnt.

Von Montag bis Freitag arbeitete ich immer in meinem Projekt, einer Schule mit Waisenhaus in Akwadum. Ich war eigentlich nur in der Schule tätig, wo ich aber auch in Kontakt mit den Waisenkindern kam. Ich wurde als Lehrerassistent in KG1 und KG2 (Kindergarten 1 und 2) eingesetzt.

Die Kinder in diesen Klassen waren noch sehr jung und konnten daher noch nicht so viel Englisch, aber mit Händen und Füßen kann man sich doch irgendwie verständigen und außerdem wird man so auch gezwungen das ein oder andere Wort in Twi zu lernen.
In meinen Pausen und auch während des Unterrichts konnte ich auch immer wieder in andere höhere Klassen, denn die Kinder und auch Lehrer haben sich immer über einen Besuch vom „Obruni“ (Weißer) gefreut.

Die Arbeitseinstellung in Ghana unterscheidet sich sehr von der deutschen. Es wird eigentlich mehr ausgeruht und geredet als gearbeitet, weshalb es für mich ab und zu auch etwas langweilig war. Aber die Kinder wussten einen eigentlich immer zu beschäftigen und man konnte auch zu keinem der Kinder „nein“ sagen, weil alle so süß waren. Leider musste ich auch mit ansehen, wie die Kinder, wenn sie unartig waren, immer wieder mit dem Stock geschlagen wurden und musste mich mehr oder weniger damit abfinden, dass Schläge in der Schule und auch in den Familien in Ghana noch üblich sind.

An den Wochenenden oder auch über verlängerte Wochenenden (denn es war kein Problem auch mal ein oder zwei Tage frei zu nehmen) schaute ich mir mit anderen Freiwilligen andere Teile des Landes an. Egal ob Cape Coast, der Kakum-Nationalpark, Kokrobite, die Botifalls in Koforidua, Accra oder eine einheimische Hochzeit oder Beerdigung. Es lohnt sich alles! Und macht riesig Spaß!
Außerdem ist das Reisen in Ghana mit den Tro Tros echt billig und man kommt eigentlich so gut wie überall hin, auch wenn es manchmal sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und man sich das ein oder andere Mal mit längeren Wartezeiten, bis das Tro Tro dann auch mal voll ist, abfinden muss.

Auch wenn ich froh bin nun wieder zu Hause zu sein, gingen meine acht Wochen in Ghana schnell vorbei und ich habe Vieles gesehen und erfahren, sowie viele nette Leute kennengelernt. Ich denke auch nicht, dass es mein letzter Besuch in Ghana war.
Außerdem war es bisher wohl das größte Abenteuer meines Lebens.
Die Betreuung durch Auszeit Weltweit war vor, während und auch nach meinem Aufenthalt echt super!

Danke Auszeit Weltweit!

Monique



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