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Freiwilligenarbeit Ghana - Claudia

 
Anfang April reiste ich für drei Monate, in das noch bis dahin mir unbekannte Ghana.

Die Vorbereitungen verliefen in Deutschland reibungslos und das Team von Auszeit-weltweit unterstützte mich so gut es nur ging! Meine Motivation nach Ghana zu gehen war schlicht und einfach: Da ich später im sozialen Bereich arbeiten möchte, erschien es mir sehr hilfreich und interessant, in einem Kinderheim zu arbeiten. Dazu noch in einem Kinderheim in Afrika, dass musste mich einfach bereichern und das tat es!

Am 5. April 2014 war es dann so weit: Ab in den Flieger und ab nach Accra, die Hauptstadt Ghanas. Die Flugdauer betrug erstaunlicher Weise nur 6h von Frankfurt aus und davon sind wir noch 2h über die endlos scheinende Sahara Wüste geflogen. Das war schon ein beeindruckender Start!

Als ich aus dem Flugzeug stieg, wurde ich gleich von tropischer Hitze empfangen, doch es schreckte mich in keinster Weise ab.

Am Flughafen wurden wir Freiwilligen von einer Mitarbeiterin unserer Organisation abgeholt und zum Haus gebracht. Für zwei Tage konnten wir uns hier an das neue Klima und die Kultur gewöhnen. Außerdem wurden uns die wichtigsten Dinge über das Leben, das Land und die Leute in Ghana erzählt. Anschließend wurden wir zu unseren Gastfamilien gebracht.

Als ich mein neues Zuhause gegen 19 Uhr erreichte, war es draußen bereits stockfinster.
Meine Gastmama und die zwei kleineren Gastgeschwister standen aufgeregt an der Hauseingangstür. Als ich aus dem Auto stieg und mich noch kurz an meine neue Umgebung gewöhnen musste, quasselten schon alle um mich herum Fanti.
Herzlich schlossen mich die drei gleich in die Arme und zeigten mir das Haus. Auch in dem war es sehr dunkel, also fragte ich nach, doch zu dem Zeitpunkt herrschte Stromausfall, wieder eine Sache, an die ich mich neu gewöhnen musste!

Einen Kulturschock hatte ich nicht zu verarbeiten. Das Einzige, an das ich mich gewöhnen musste, war das für mich leckere, aber wahnsinnig scharfe Essen, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache!

Nun zu meiner Projektarbeit: Ich entschied mich für die Arbeit in einem Kinderheim. Zum Einen, weil mir die Arbeit mit Kindern unheimlich viel Spaß macht und zum Anderen, weil ich schon immer einmal die Arbeit mit Kindern in einem Kinderheim kennenlernen wollte. So fiel mir die Entscheidung relativ leicht.

Während der Osterferien verbrachte ich die meiste Zeit mit den Kindern, die hier im Heim lebten. Wir machten all die Dinge, die man eben so mit Kindern macht: Spiele spielen, basteln,malen, rumtollen, Unfug und andere Dummheiten ☺

Viel Zeit verbrachte ich außerdem mit den Schulkindern, der angrenzenden Schule. Meistens rannten wir zusammen übers Gelände oder Knuddelten einander.

An meinen freien Tagen reiste ich zusammen mit anderen Freiwilligen ein bisschen durchs Land. Die Volta Region kann ich sehr empfehlen, denn sie ist wunderschön grün, wasserreich und bergig.

Ich wünsche allen zukünftigen Freiwilligen eine grandiose Zeit, mit vielen tollen Erlebnissen, in Ghana! Versucht auch ein paar Tage mit eurer Gastfamilie zu verbringen, das hat mir sehr geholfen, das ghanaische Leben besser zu verstehen!

Wenn ihr in der Nähe von Winneba lebt, verpasst nicht den Strand zu erkundschaften!

Claudia



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