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Freiwilligenarbeit Ghana - Finn

 

Ich bin mit Auszeit weltweit zwei Monate in das ghanaische Akwatia in der Eastern Region gereist. Am Flughafen in Accra angekommen, wurde ich zunĂ€chst in ein Hotel am Strand gebracht, wo ich mich an die neue Umgebung gewöhnen konnte. Ehemalige Freiwillige, die nach Ghana zurĂŒckgekehrt sind, haben mir dort geholfen, mich zurechtzufinden und mir eine ghanaische SIM-Karte fĂŒrs Handy zu besorgen. Schon nach zwei Tagen ging es dann vom menschenĂŒberfĂŒllten Accra an meinen eigentlichen Bestimmungsort.

Von meiner Gastfamilie wurde ich herzlich empfangen und gut verpflegt (tatsĂ€chlich fand ich meist eher, dass ich zu viel zum Essen bekomme). Vor allem in den ersten Tagen konnte ich sehr auf ihre UnterstĂŒtzung zĂ€hlen, was das Einleben im neuen Zuhause betraf. Die Erlebnisse, die ich in Ghana hatte, waren vielseitig. Auf der einen Seite konnte ich die Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen erleben, die Verbundenheit mit ihrem Land, die Musik, die aus allen Ecken tönt, und die Freude der Menschen am Tanzen und Feiern - auf der anderen Seite gab es auch immer wieder befremdliche Situationen, so endeten die meisten GesprĂ€che mit meinen Gastschwestern in Diskussionen, warum ich sie nicht heiraten will und immer wieder wurde ich von Fremden gefragt, ob ich sie nicht mit nach Deutschland nehmen könne. Gut, wenn man sich vor Ort mit anderen Freiwilligen ĂŒber diese Art von Erlebnissen austauschen kann, aber auch die Mentoren von der ghanaischen Hilfsorganisation sind hilfsbereit, erkundigen sich nach dem eigenen Wohlbefinden und haben nicht nur dann ein offenes Ohr, wenns wirklich brennt.

Die Arbeit mit den Kindern im Kinderheim war fĂŒr mich grĂ¶ĂŸtenteils etwas Neues und eine tolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte. HĂ€tte ich das vorher gewusst, hĂ€tte ich aus Deutschland MalbĂŒcher mitgebracht - in Akwatia gab es ĂŒberhaupt keine MalbĂŒcher und auch sonst konnte ich keins finden, das fĂŒr 20 Kinder ein paar Tage ausreichen wĂŒrde. Wenn man was zum Spielen mitbringen möchte, sollte das besser unkaputtbar sein... ;-) Immerhin konnte ich vor Ort ein kleines Radio kaufen, das Musik von einem USB-Stick abgespielt hat und habe von meinen Gastgeschwistern etwas Musik kopiert - das sorgte unter den Heimkindern fĂŒr große Freude.

Ebenfalls von Vorteil war es, etwas Geld fĂŒr das Kinderheim dabeizuhaben. Zwar werden Spenden nicht prinzipiell verlangt, aber wenn es heißt die Kinder brauchen Essen oder SchulbĂŒcher, ist es doch ganz schön, wenn man seinen Teil dazu beitragen kann.

Alles in allem war meine Zeit in Ghana eine unglaubliche Erfahrung und ich habe viel fĂŒrs Leben gelernt. Ich bin froh, dass ich mir diese Reise zugetraut habe!


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