💎 zur Auszeit-Assistentin
Vorbereitungsseminare For ALL European citizens!
Katalog anfordern
Telefon: 0221 67780490
Mail: info@auszeit-weltweit.de


Freiwilligenarbeit Ghana - Pascal

Termine

Juli
  • 19. Juli, 16 Uhr, Online-Infoabend
August
  • 15. August, 18 Uhr, Infoabend in Köln
  • 23. August, 16 Uhr, Online-Infoabend
September
  • 20. September, 14-18 Uhr, "Neugierig auf die Welt", Hanau
  • 22. September, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse, Köln
  • 29. September, 10-15 Uhr, Youth Education & Travel Fair, Wien

Details und weitere Termine findest du hier!

 
Hallo allerseits!

Vor meiner Abreise wusste ich ziemlich wenig ĂŒber meine genauen Bedingungen, wo ich wohne, Angaben zur Gastfamilie oder Informationen zur Arbeit. So liess ich mich einfach auf das Abenteuer ein. Was ich wirklich wissen musste konnte ich aber selber bei Auszeit weltweit nachfragen, wie zum Beispiel, ob ich abends am Flughafen abgeholt werde.

Vor Ort war alles sehr gut organisiert. Ich wurde am Flughafen abgeholt, obwohl mein Flieger verspĂ€tet ankam, und ins Hotel gefĂŒhrt. Am nĂ€chsten Morgen gab es eine kleine EinfĂŒhrung in das Land und zur Organisation. Man half mir auch mein nicht mitgeliefertes GepĂ€ck wiederzuerlangen. WĂ€hrend des Aufenthaltes fragte meine Mentorin Faith regelmĂ€ssig nach meinem Wohlbefinden.

Meine Gastfamilie war eher wohlhabend und die Unterkunft entsprechend nicht zu bemĂ€ngeln. Auch wenn mindestens einmal am Tag die Wasserversorgung ausfiel kam ich immer zu einer Dusche. Improvisation ist ein zentrales Stichwort in Ghana. Die Familie war sehr um mein Wohlergehen bemĂŒht, auch als ich in der ersten Woche durch die Umstellung Durchfall hatte. Andere VolontĂ€re fĂŒhlten sich jedoch weniger willkommen und mehr als Geldgeber.

Die Arbeit auf der Farm fand ich sehr schön. Klar das Highlight war das Graben eines Brunnens, den wir aber leider nicht beenden konnten. Voller Enthusiasmus durfte immer einer von uns vier VolontĂ€ren im Loch unten sein um mit aller Energie die Erde weich zu pickeln. Mit einer selbst gebauten Konstruktion holten wir die Erde in einem Kessel an die OberflĂ€che. Einmal gingen wir sogar an einem arbeitsfreien Tag zum Graben. Am Tag vorïżŒmeiner RĂŒckreise, am Sonntag, gingen wir nochmals auf die Farm und stiessen tatsĂ€chlich auf das erste Wasser. Das war grosses Erfolgserlebnis nach all der Anstrengung.

Ausserdem haben wir 2ha Mais von Hand gesÀt und einen anderen Mais geerntet und in einen Lagerraum transportiert. Weiter wurden Karotten und Gurken angepflanzt.

Insgesamt ist das Farmprojekt aber noch in den Kinderschuhen und ist erst im Aufbau. Bis zu unserem gewĂŒnschten GesprĂ€ch mit dem Projektleiter wurden wir ĂŒber den Sinn und Zweck der Sache etwas im Dunklen gelassen. Im GesprĂ€ch mit Henry konnten wir aber immer unseren Wissensdrang stillen. Das eigentliche Ziel des Projektes soll es sein die Landflucht zu verringern. Also die Leute zu motivieren auf dem Land zu bleiben und sich der Landwirtschaft zu widmen statt in den stĂ€dtischen Slums zu landen. Dazu soll die Farm aufgebaut werden um spĂ€ter die Bevölkerung dort zu schulen. Diese Zielsetzung finde ich sehr sinnhaft, doch wie die Umsetzung genau aussehen soll ist mir noch nicht ganz klar.

Zum Thema Kulturschock. Als ich das erste Mal in der Stadt herumlief war ich mit all den sinnlichen Reizen echt ĂŒberfordert. Es war nicht möglich all die Musik, BegrĂŒssungen, GerĂŒche, Abfall und der ganze Verkehr zu fassen. Erst mit der Zeit findet man sich gut mit allem zurecht. In Ghana wird man als Weisser wie ein Star behandelt. Damit muss man umgehen können. Die Leute sind aber ausserordentlich nett und vor allem die Kinder herzig. Man ist ĂŒberall sehr willkommen. KriminalitĂ€t meistens kein Thema. Ihre uns entgegengebrachte WertschĂ€tzung beruht aber wie ich finde auch vor allem darauf, dass wir relativ gesehen viel Geld haben. FĂŒr uns nicht einsehbar, dass man als Person nur wegen seines Geldbesitzes mehr Wert hat. Das Streben nach Reichtum ist aber in Ghana das oberste Lebensziel vieler und Kontakt nach Europa sehr begehrt.

Beeindruckt hat mich auch, was ein Ghanaer alles auf sich nahm, um mir mein verlorenes Handy wiederzubringen.

Ich kann allen empfehlen sich mal in eine fĂŒr uns WesteuropĂ€er fremde Kultur einzuleben. Das ist nicht dasselbe ist wie ein 2-wöchiger Ferienaufenthalt. Nur durch einen lĂ€ngeren Aufenthalt sieht man wie die Leute wirklich leben und denken. So können Vorurteile abgebaut und kulturelle Eigenheiten (vielleicht) verstanden werden.



Termine

Juli
  • 19. Juli, 16 Uhr, Online-Infoabend
August
  • 15. August, 18 Uhr, Infoabend in Köln
  • 23. August, 16 Uhr, Online-Infoabend
September
  • 20. September, 14-18 Uhr, "Neugierig auf die Welt", Hanau
  • 22. September, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse, Köln
  • 29. September, 10-15 Uhr, Youth Education & Travel Fair, Wien

Details und weitere Termine findest du hier!

🌈 Sei mehr als ein Tourist, hinterlasse Spuren! 📾
Triff uns