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Freiwilligenarbeit Frankreich

 
Andrea im Land der Liebe…

Von September bis ende Februar 2013/2014 habe ich nach dem Abitur ein halbes Jahr in der Arche in Frankreich verbracht. 

Die Organisation und Betreuung vor der Abreise war super. Meine Fragen wurden schnell und zuverlässig beantwortet. Ich habe sogar schon 3 Tage nachdem ich meine Bewerbung abgeschickt hatte, eine Zusage bekommen. 

Als ich in Frankreich ankam war ich anfangs schon sehr geschockt, da ich in ein „Foyer MAS“ kam, dh. wir hatten 6 schwerstbehinderte Personen, von denen kaum einer sprechen oder gehen konnte.  Man lernt die Personen aber im laufe der Zeit so gut kennen, dass man sieht was für tolle Charaktere jeder einzelne von ihnen hat. Sie waren die größte Bereicherung in dieser Zeit und gaben mir immer wieder die nötige Kraft um das durch zu halten. 

Ein typischer Tag in der Arche sieht ungefähr so aus: 

7.30 Frühstück mit dem Team ( Alles was am Tag ansteht wird hier besprochen)
8.00 aufwecken, baden und Frühstück geben der Personen. 
10.00 Die Personen in eine Art „Kindergarten“ bringen, wo Sie dann den Vormittag verbringen. 
10.20 putzen der Bäder, Fußboden, und Zimmer der Personen im Haus
11.30 Tischdecken
12.15 Mittagessen 
14.00 Personen wieder in den Kindergarten bringen, danach Mittagspause
17.00 Die Personen wieder empfangen
18.00 Tischdecken 
18.30 Den Personen den Schlafanzug anziehen
19.30 Abendessen
21.00 Gebet 
21.30 Personen ins Bett bringen 
22.00 Feierabend

Der Tagesablauf sieht auf den ersten Blick sehr anstrengend aus, aber es macht wirklich sehr viel Spass. Wir hatten immer was zu lachen, man baut tolle Freundschaften zu den Personen und auch zu seinem Team auf. Man hat täglich sehr viel Kontakt mit Menschen aus den anderen Foyers. Es ist eigentlich immer etwas geboten. Am Wochenende unternimmt man dann immer etwas miteinander. Man geht zum Beispiel ins Restaurant, in die Kirche, macht Spaziergänge etc. Man kann auch selber eigene Ideen einbringen die so gut wie immer versucht werden umgesetzt zu werden. 

Mir persönlich fiel am schwersten die Sache mit der Religion, da diese dort eine sehr sehr große Rolle spielt. Jedoch war das auch vorherzusehen, da es eine christliche Organisation ist ;) 

Im großen und ganzen jedoch war die Zeit für mich sehr bereichernd und ich bin froh diese Erfahrung gemacht zu haben. Mir hat es auch sehr geholfen in meinem weiteren Lebensweg, da ich vorher noch so gut wie keinen Plan hatte wo ich später mal hinwill im leben, bzw. was ich studieren möchte. 

Ich hoffe das ist euch eine Hilfe, wenn auch etwas verspätet. Mit den Bildern weiss ich jetzt gerade nicht ob ich die euch geben kann, da ich etwas unterschrieben habe wo drin steht, dass ich keine Bilder weiter geben darf. 

Liebe Grüße,
Andrea 



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