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Freiwilligenarbeit Ecuador - Stefanie

 
Organisation und Betreuung

Organisation und Betreuung waren super!! Sowohl vorher als auch während meiner Zeit in Ecuador hatte „Auszeit weltweit“ immer ein offenes Ohr für mich. Auch in Ecuador hatte ich genügend Ansprechpartner. In der Schule gibt es eine Angestellte, die nur für die Volunteers zuständig ist. Sie hat mir bei allem was ich zu organisieren hatte sehr geholfen und war immer super nett!!

Auch der Transport vom Flughafen war schon organisiert. Das ist super, da man sich dann nicht noch vor Ort darum kümmern muss. Mich hat eine Familie abgeholt. Alle waren gleich super nett – das macht den Anfang in einem fremden Land gleich angenehm...

Unterkunft in der Schule

Ich habe in der Studentenresidenz gewohnt, das ist ein kleines Haus direkt neben der Schule. Dort gibt es ca. 7 Zimmern mit 1 – 3 Betten. Es gibt auch Zimmer mit eigenem Bad. Meistens sind es aber 2 Zimmer, die ein Bad teilen. Wohnzimmer, Küche und Essbereich sind für alle Bewohner. Die Küche und das Haus insgesamt sind jetzt nicht super
modern aber in Ordnung und auch sauber! Ich fand besonders die Bettwäsche toll. Sie war bunt und nicht steril weiß!! Weiß auch nicht, aber dadurch hab ich mich gleich heimischer gefühlt.

Mir hat es gefallen mit vielen Ländern zusammenzuwohnen, zu quatschen oder Leuten aus unterschiedlichen etwas zu unternehmen.

Projektarbeit

Ich hatte mich für das Projekt „Conservation and Community Developement“ angemeldet. Es handelt sich hierbei um eine kleine Dorfgemeinde mit dem Namen „Yunguilla“ (www.yunguilla.org.ec/). Das Dorf liegt ca. eine Stunde außerhalb von Quito und ca. eine halbe Stunde von der Äquatorlinie entfernt. Um von der Schule zum Projekt zu kommen, habe ich aber mit Taxi und Bus ca. 2h gebraucht. Natürlich wurde mir von Betreuern vorher gesagt, wie ich dort hinkomme. Da ich aber umsteigen musste, ich im Internet keine wirklichen Informationen gefunden habe und ich das Bussystem dort sowieso schwierig fand (wo fährt der Bus eigentlich hin und wo hält er alles??) war ich doch echt nervös. Als Alleinreisende habe ich mich dort sowieso meistens unsicher gefühlt. Aber die Fahrt war dann wirklich kein Problem!!

In Yunguilla habe ich im Haus für aber bei Familien. Das Haus ich dort war, nur sehr im Volontärshaus Volunteers gewohnt. Die meisten Volontäre wohnen ist schön und sauber!! Leider waren zu der Zeit, als wenige Freiwillige dort und ich habe ganz alleine gewohnt. Gegessen habe ich bei einer älteren Frau, die das Essen immer aus ganz frischen Zutaten richtig lecker und abwechslungsreich zubereitet hat. Das Vorurteil es gibt in Südamerika viel Reis und Kartoffeln kann ich aber bestätigen ;-)

Ich muss aber auch sagen, dass in Yunguilla schon alles ärmlicher war als ich es kannte. Luxus gibt es da nicht (und auch keine Waschmaschine ;-))!! Natürlich habe ich das auch nicht erwartet, aber die Verhältnisse dort „life“ zu erleben, war dann doch nochmal etwas anders.

Die „Volunteer-Betreuer“ waren super! Sie haben sich um alles gekümmert und man hat gemerkt, dass sie wollten, dass wir uns wohlfühlen. Morgens haben wir uns immer getroffen und besprochen, welche Arbeiten an dem Tag gemacht werden. Ich habe u.a. bei der Käseproduktion und -verpackung geholfen (Queso fresco), beim Etikettieren der Marmeladen, im Garten beim Gießen oder Harken. Einmal war ich auch in der Schule um Englisch zu unterrichten. In der Schule sind aber nur sehr wenig Schüler, das war dann auch für mich – obwohl ich keine Lehrerin bin – nicht sooo schwierig.

Die Landschaft in Yunguilla ist super schön - viel, viel Grün!! Nachmittags zog allerdings meistens dichter Nebel auf. Das war aber auch ein wirkliches Naturspektakel.

Yunguilla war für mich besondere Erfahrung!! Die Arbeit und vielen netten Leute!!!

Für mich persönlich war es jedoch sehr schwierig, dass nach einer Woche außer mir keine anderen Volontäre mehr dort waren. Dadurch kam ich mir irgendwie verloren vor. Das Dorf ist doch schon etwas isoliert und ca. 20 min mit dem Taxi von der nächsten Stadt Calacalí entfernt. Von Calacalí kann man dann mit dem Bus weiterreisen. Wie schon erwähnt, habe ich den Busverbindungen aber nicht so getraut. Von Yunguilla aus alleine zu reisen (am Wochenende) wollte ich daher nicht.

Fazit

Ich würde das Projekt auf jeden Fall noch einmal machen – aber nicht mehr alleine.



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