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Freiwilligenarbeit Ecuador - Lena

 

Drei Wochen vor den Sommerferien hatte ich immer noch keinen Urlaub geplant. Im Juni dieses Jahres habe ich mein Fachabitur geschrieben und wollte unbedingt einfach mal alleine verreisen, bevor mein letztes Schuljahr beginnt.

Ich habe im Internet nach Agenturen für Auslandsaufenthalte gesucht, die mir meine sehr spontane Entscheidung ermöglichen konnten. Nachdem ich auf „Auszeit weltweit“ gestoßen bin, ging alles sehr schnell. Ich wollte unbedingt nach Südamerika, weil mich die Kultur dort sehr interessiert und unter anderem auch, um mein Spanisch, welches ich drei Jahre lang in der Schule gelernt habe, zu verbessern.

In Ecuador hat mir dann ein Projekt besonders gut gefallen, da es hieß, man arbeite im Regenwald. Ich stellte es mir spannend vor, mitten in der Natur zu leben, zu arbeiten, sein Essen selbst herzustellen bzw. zu ernten und ohne Internet etc. auszukommen.

An meinem ersten Tag in Ecuador war ich in einer Sprachschule in der Hauptstadt Quito untergebracht. Dort hatte ich meinen Einführungstag, an dem ich erfahren habe, was mich in meinem Projekt erwartet.

Am Tag darauf war ich auch schon mitten im Wald, besser gesagt im „Cloud Forest“. Das ist ein bestimmter Waldtyp, der fast immer in Wolken oder Nebel eingehüllt ist, was manchmal wunderschön aussah. Ich wohnte mit anderen Freiwilligen, die meisten aus den USA und England, in einem großen Haus. Die Landschaft war atemberaubend. Nur Berge, hohe Bäume und fremde Tiere um einen herum.

Wir haben dort sehr oft Pfade freigemacht, um Bäume zu pflanzen. Die Arbeit wurde nie langweilig, da man immer wieder neue Dinge gelernt, neue Umgebungen gesehen hat. Ein tolles Gefühl war es, zu wissen, wie viel man an einem Tag geleistet hat. Wenn man zum Beispiel den ganzen Tag Mandarinen von Bäumen gepflückt hat und dann am nächsten Morgen den Mandarinensaft getrunken hat.

Die Wochenenden waren auch wirklich toll. Wir sind fast immer als ganze Gruppe in verschiedene Städte gereist. Wir haben verschiedene ecuadorianische Speisen ausprobiert und viele lustige Dinge zusammen erlebt.

Anfangs habe ich mir ein wenig schwer getan, mich nur auf Englisch zu unterhalten. Aber je besser man sich kennengelernt hat, desto schöner wurde die Zeit dort. Am Ende ist es mir sehr schwer gefallen Abschied von allen zu nehmen.

Ich hatte wirklich eine unglaubliche Zeit in Ecuador und würde mich jederzeit wieder dafür entscheiden. Ich habe während dieser Zeit so viel über mich selbst erfahren und mich weiterentwickeln können, dass ich mir schon überlegt habe, wohin ich als nächstes reisen werde – alleine.

Ich werde mich immer gerne an die Zeit zurückerinnern.


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