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Freiwilligenarbeit Ecuador - Marie-Jo

 

Meine Zeit in Ecuador

Anfang des Jahres entschloss ich mich, f├╝r einen Freiwilligendienst ins Ausland zu gehen. Da ich bis zum Beginn des Studiums nur noch knapp 2 ┬Ż Monate Zeit hatte und ich gerne mindestens 8 Wochen bleiben wollte, musste sich relativ kurzfristig etwas finden lassen. Viele der gro├čen Organisationen ben├Âtigten jedoch Anmeldungen, die weit im Voraus eingereicht wurden. Auszeit-weltweit gab mir die M├Âglichkeit, trotz der geringen Zeitspanne, innerhalb weniger Wochen Deutschland zu verlassen. Ich entschied mich f├╝r Ecuador, wo ich ein Projekt in einem Kinderkrankenhaus machen konnte.

Dank der Hilfen und Tipps der Organisation konnte ich Anfang Februar dann nach Ecuador ausreisen. W├Ąhrend des Aufenthaltes hatte ich regelm├Ą├čig Kontakt mit Auszeit-weltweit, aber auch die Leiter des Projektes vor Ort waren gute Ansprechpartner und immer sehr herzlich und hilfsbereit.
Die ersten zwei Wochen verbrachte ich in einer Sprachschule im Zentrum Quitos, welche in der N├Ąhe eines gro├čen Parks gelegen ist. Der Unterricht machte mir gro├čen Spa├č, da man in kleinen Gruppen von ca. 2-4 Sch├╝lern unterrichtet wurde und somit sehr schnell die Sprache lernte. Die Lehrer waren ausgesprochen nett und das Verh├Ąltnis zwischen Lehrern und Sch├╝lern sehr freundschaftlich. Neben dem normalen Unterricht besuchten wir auch M├Ąrkte und Museen und konnten so etwas mehr ├╝ber die Kultur und die Geschichte Ecuadors erfahren. Von der Schule aus konnte man am Nachmittag au├čerdem an Unternehmungen, wie Salsa tanzen, kochen oder an verschiedenen Besichtigungen teilnehmen.

Mein Freiwilligenprojekt war die Arbeit mit Kindern im Kinderkrankenhaus. Das Krankenhaus lag ca. 10 Minuten von der Schule entfernt und war schnell mit dem Bus zu erreichen. Im Krankenhaus gab es eine gro├če Spielhalle f├╝r die Kinder, die nicht bettl├Ągerig waren. Es gab reichlich Spielzeug und M├Âglichkeiten, mit den Kindern zu spielen. Au├čerdem liefen wir mit Puzzeln und B├╝chern durch die Etagen, um dort mit den anderen Kindern zu spielen, oder auch nur zu sprechen. Es war sch├Ân zu erleben, wie fr├Âhlich und gl├╝cklich sowohl die Kinder, als auch die Eltern ├╝ber unsere Arbeit waren. Die Zust├Ąndigen f├╝r das Projekt waren sehr herzlich und immer bem├╝ht. Am sch├Ânsten waren kleine Feiern, die wir f├╝r die Kinder und ihre Eltern organisierten.
Da ich Zahnmedizin studieren m├Âchte, erm├Âglichte mir die Koordinatorin des Freiwilligenprojektes vor Ort, zus├Ątzlich an einigen Nachmittagen in der Woche eine Praxis f├╝r angehende Zahn├Ąrzte zu besuchen. Au├čerdem konnte ich w├Ąhrend der Projektarbeit im Krankenhaus ein Praktikum in einer Zahnklinik f├╝r Kinder machen, wo ich einen guten Einblick in das Berufsfeld bekam.

W├Ąhrend meines Aufenthaltes lebte ich in einer Studentenresidenz, welche sich auf dem Gel├Ąnde der Sprachschule befindet. Das Leben dort und die Begegnungen mit den anderen Teilnehmern machten mir gro├čen Spa├č. Es kamen immer wieder neue und interessante Menschen aus den unterschiedlichsten Teilen der Welt. Wir kochten gemeinsam, machten Ausfl├╝ge, feierten oder sa├čen abends lange zusammen. Die Atmosph├Ąre war locker und sehr entspannt.

An den Wochenenden konnte man das Land f├╝r sehr wenig Geld bereisen, aber auch in Quito gab es einiges zu unternehmen und zu sehen. Ich war sehr angetan von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Einheimischen und fasziniert von der Kultur.

Es war toll, Freundschaften nicht nur mit Ecuadorianern, sondern auch mit anderen Menschen aus der ganzen Welt zu schlie├čen!



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