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Freiwilligenarbeit Costa Rica - Merit

 
Erfahrungsbericht Costa Rica 6.9-30.11.2015:

Meine Freunde und Familie in Deutschland hinter mir zu lassen und in ein vollkommen fremdes Land zu fliegen, in dem man zu Beginn niemanden kennt, ist mir nicht leicht gefallen. Als ich dann im Flieger saß hat auch mich die Vorfreude auf dieses fremde Land gepackt.

Nach einem 6-stündigen Transfer mit dem Bus, der schon sehr abenteuerlich war, bin ich dann endlich in meiner Gastfamilie angekommen. Mit dieser hatte ich wirklich ein riesen Glück, ich hätte mir keine besser vorstellen können. Die ersten zwei Wochen waren nicht ganz einfach, da ich außer ‚Hola‘ zu Beginn überhaupt kein Spanisch konnte. Auch da hat meine Familie ihr Bestes gegeben, mit Händen und Füßen, wie auch einem Übersetzter konnten wir uns doch recht gut verständigen. Das Spanisch habe ich viel schneller gelernt, als ich erwartet habe. Bereits nach vier Wochen konnte ich recht viel verstehen, da hat mir meine Familie sehr schnell viel beigebracht. Durch meine Familie habe ich natürlich auch die Mentalität der Ticos kennengelernt. Sie sind sehr offene, ruhige, gelassene, hilfsbereite und immer entspannte Menschen, die sich durch nichts stressen oder aus der Ruhe bringen lassen. Das merkt man auch an der berüchtigten Tico Time, an die ich mich erst mal gewöhnen musste. Ticos kommen grundsätzlich zu spät, auch mal bis zu einer Stunde.

Auch die Arbeit mit den Kindern hat mir Spaß gemacht und war eine vollkommen neue Erfahrung. Mit andern Freiwilligen haben wir in einer Einrichtung gearbeitet, die eine Amerikanerin auf die Beine gestellt hat. Diese Einrichtung sollte eine Konstante im Alltag der Kinder darstellen, falls die Schule einmal ausgefallen ist, gab es einen Ort zu dem sie gehen konnten. Dort haben wir mit den Kindern gebastelt, aber auch Englisch unterrichtet. Durch die Arbeit mit den Kindern habe auch ich viel von ihnen gelernt.
An den Wochenenden habe ich oft Ausflüge mit den anderen Freiwilligen oder mit meiner Gastfamilie gemacht. So habe ich sowohl die Pazifik- und Karibikküste, wie auch das Inland gesehen. Das Land und die Natur sind noch viel schöner und atemberaubender als zahlreiche Bilder zeigen können.

Diese drei Monate waren bisher die beste Zeit meines Lebens und ich möchte auf jeden Fall in dieses Land zurückkehren. Ich habe sehr viel über mich und von den Menschen dort gelernt. Die Leute dort sind so warm- und offenherzig und haben mir ihrer Kultur gezeigt, zum Beispiel kochen und tanzen. Am Ende habe ich wirklich verstanden was es heißt ‚Pura Vida‘ zu leben.

Merit



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