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Freiwilligenarbeit Costa Rica - Teresa

 
Ich habe im Juli 2015 vier Wochen in Samara an der Pazifikküste Costa Ricas verbracht und dort an einer Internationalen Privatschule gearbeitet. Ich hatte eine fantastische Zeit!!

Ich habe in einer kleinen Gastfamilie gewohnt, zusammen mit meiner Gatmutter und meinem Gastbruder. Es war aber ständig Besuch da, ich habe so also sehr viele Leute kennengelernt. Ich hatte dort ein großes eigenes Zimmer, das mir auch bis auf die Matratze sehr gut gefallen hat. Im Haushalt bin ich direkt mit offenen Armen aufgenommen worden und meine Gastmutter hat mir immer wieder gesagt, dass ich mich verhalten soll, als wäre es mein eigenes Haus.

Es kostet auf jeden Fall einige Kraft, sich an die Lebensumstände der Ticos anzupassen. Der durchschnittliche Lebensstandard ist sehr gering; in den Häusern wird viel improvisiert und es ist oft einiges kaputt. Wer also Wert auf Luxus und Hygiene legt, der bleibt besser zu Hause! Was mir sehr schwer gefallen ist, sind die durchgehend kalten Duschen, aber sogar daran gewöhnt man sich! Ganz besonders gut gefallen hat mir das Essen. Meine Gastmutter hat mit Freude und Liebe gekocht und es geschafft, gleichzeitig meine Wünsche zu berücksichtigen und mir das landestypische Essen nahe zu bringen. Bei uns gab es viel Ei, immer Reis und es gab auch oft Salat.

Morgens bin ich mit dem Rad zur Schule gefahren und habe dort von acht Uhr bis drei Uhr gearbeitet. Die Arbeit war aufregend! Es lief ganz anders ab, als ich es von bisherigen Erfahrungen kannte. Die Kinder in der Schule waren allesamt wirklich sehr süß und sind ohne Vorbehalte mit mir umgegangen, die Erziehung hier läuft anscheinend aber sehr viel weniger diszipliniert ab als in Deutschland. Alle Kinder haben schlecht gehört und haben sich sehr viel untereinander gestritten. Dies zu akzeptieren ist mir sehr schwer gefallen! Mein Arbeitsalltag an der Vorschule hat sich ansonsten aber sehr schnell eingependelt. Ich habe mit den Kindern gelesen, gelernt und gespielt, wir sind oft auf den Spielplatz gegangen und haben viel Spaß zusammen gehabt. Da es sich um eine internationale Schule handelt, wurde mit den Kindern fast ausschließlich Englisch gesprochen.

Nach Feierabend gab es in Samara nicht viele, aber doch genug Beschäftigungsmöglichkeiten. Oft haben wir die Nachmittage am Strand verbracht und uns dort entspannt, im Meer geschwommen oder gesurft. Ich war dort mit sechs anderen Freiwilligen und wir haben uns untereinander so gut verstanden, dass wir sehr viel Zeit miteinander verbracht haben. Das war mir auch wichtig, denn die Ticos sind keine sehr unternehmungslustigen Menschen und verbringen die Tage oft damit, zu sitzen, zu quatschen und nicht viel zu tun! Das wäre mir auf Dauer ohne die anderen Freiwilligen sehr langweilig geworden. An manchen Abenden haben wir uns dann nach der Dusche noch mal in einem Restaurant oder in einer Bar getroffen, ansonsten lagen wir aber früh im Bett, um sieben ist es dort nämlich dunkel!

Ich habe drei Wochenenden in Samara verbracht: Das erste Wochenende war sehr ruhig, wir haben die Umgebung erkundet, sind abends essen gegangen und haben viel gesehen. An meinem zweiten Wochenende haben wir einen Ausflug in den Nationalpark Monteverde gemacht. Dieser war von einer Sprachschule organisiert und war zwar teuer, hat sich aber sehr gelohnt! Wir haben eine Nacht in einem Hotel übernachtet und viel gesehen: Es gab eine super tolle Canopy-Tour, eine Nachtwanderung mit Tierbeobachtung, eine Citytour und eine Wanderung durch den Nationalpark. Das dritte Wochenende haben wir in Nicoya verbracht, dort gab es eine Party zum Unabhängigkeitsfest der Nicoya-Halbinsel! Dort gab es super viel zu Essen, traditionelle Tänze und viel Spaß!

Wir haben außerdem noch eine Delfintour mit Snorkeling gemacht (super empfehlenswert!!), einen nachmittag in Nicoya verbracht (gut gegen Langeweile, ansonsten aber unspektakulär) und zwei Nachmittage sind wir zum Buenavista Strand gelaufen, dem wahrscheinlich schönsten Strand der Welt.

Auch wenn ich nur so kurz dort war, bereue ich es nicht, dieses Abenteuer begangen zu haben. Ich würde es jederzeit wieder tun, ich hatte eine so tolle Zeit!


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