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Freiwilligenarbeit China - Irena

Termine

Oktober
  • 24. Oktober, 15-18 Uhr, „Nix wie weg!“, Hamburg
November
  • 8. November, 16 Uhr, Online-Infoabend
  • 10. November, 9-16 Uhr, Bildungsmesse Göppingen
  • 17. November, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse Bonn

Weitere Termine findest du hier!

 
Seit ĂŒber einer Woche bin ich nun wieder zurĂŒck in Deutschland, doch es fĂŒhlt sich so an, als ob ich mich selbst in China gelassen habe.

Alles, was ich ĂŒber China denken kann, ist, dass ich zurĂŒck will. ZurĂŒck nach Fengyan zu den Kindern und der einzigartigen Landschaft mit den grĂŒnen Bergen und Feldern.

Oder eher gesagt – ich bin noch in China. Es fĂŒhlt sich an wie gestern, als ich im knatterndem Wagen auf der RĂŒckbank saß und einfach die TrĂ€nen ĂŒber mein Gesicht laufen ließ, nachdem ich einen nach dem anderen umarmt und ihnen allen versprochen habe, dass es kein „Auf Nimmerwiedersehen“ ist. Aus dem Auto habe ich sie beobachtet, ihnen so lange zugewunken, bis ich die Silhouetten der Kinder nicht mehr erkennen konnte, die mich bis zur Bushaltestelle außerhalb des Dorfes begleitet hatten.
Um ehrlich zu sein, habe ich nie erwartet, dass mir der Abschied so schwer fallen wĂŒrde. Als ich vor ĂŒber einem Monat ankam, gefiel mir mein neues Zuhause zwar sofort, aber es fĂŒhlte sich noch so fremd an und ich konnte mir gar nicht vorstellen, lange zu bleiben.

„Das wird ein langer Monat“, dachte ich mir in der ersten Nacht, in der ich nicht schlafen konnte, weil die MĂŒcken wohl neugierig auf die neuen GĂ€ste waren.

Im Old House, wie wir es nennen, weil es ein altes, traditionelles Haus ist, schlĂ€ft man in Gemeinschaftszimmern mit jeweils drei Doppelhochbetten (es sind also normalerweise sechs Personen pro Zimmer, aber wenn zu viele Menschen anreisen, wird auch mal gequetscht) oder oben auf einer Matratze mit MĂŒckennetz als Schutz. Die TĂŒren sind tagsĂŒber immer offen und die Fenster bestehen aus GitterstĂ€ben, sodass viele Tiere ins Haus kommen. So habe ich Bekanntschaft mit Fröschen, Kröten, einer Schlange, riesigen TausendfĂŒĂŸlern, gewaltigen Spinnen, skorpionartigen Insekten und natĂŒrlich den altbekannten MĂŒcken gemacht, was aber nicht weiter schlimm war. Schließlich geht man nicht in ein chinesisches Dorf und erwartet ein 5-Sterne-Hotel. Außerdem sind die Tiere recht ungefĂ€hrlich, wenn man sie nicht provoziert und verschwinden in der Regel schnell wieder von alleine.

Vielleicht klingt es jetzt so, als ob die Unterkunft absolut schrecklich gewesen sei, aber das ist ĂŒberhaupt nicht der Fall. Zwar hat man wenig persönlichen Platz (einziger RĂŒckzugsort ist im Grunde das eigene Bett) und im Badezimmer in den unteren RĂ€umen nur einfache Camping-Duschen ohne TĂŒr oder Becken, dafĂŒr aber kaltes Wasser (das manchmal aus geht), aber das GemeinschaftsgefĂŒhl und die chinesische AtmosphĂ€re durch den Baustil macht alles sofort wett.

Man lernt schnell die Leute kennen, weil alle zusammen leben und es im Dorf wenig zu tun gibt, sodass man abends oder nachmittags oft einfach Karten spielt, plaudert, Filme schaut, oder irgendeiner gemeinsamen AktivitĂ€t draußen nachgeht. Das Dorf besteht aus vielen kleinen Gassen und einer grĂ¶ĂŸeren Kreuzung von zwei Hauptstraßen. Es gibt viele Orte, an denen man spazieren gehen kann und gleich sieben kleine LĂ€den, in denen man Snacks, Eis, SĂŒĂŸigkeiten und kĂŒhle GetrĂ€nke kaufen kann. Wenn man in der Freizeit nichts vorhat, geht man daher einfach ins nĂ€chste GeschĂ€ft um die Ecke, kauft sich was und setzt sich irgendwo zum Reden hin.
Beispielsweise an den Rand des kleinen Sportplatzes, auf dem die Kinder immer spielen. Oft fordern die Dorfkinder einen einfach zum Spielen auf. Sie sind alle wirklich sehr nett und nur am Anfang etwas scheu. Ich hÀtte nicht gedacht, dass die Kinder so wohlerzogen sind, aber tatsÀchlich wurde ich mit wenigen Ausnahmen immer sehr höflich behandelt.

Das Besondere in Fengyan ist die Bergquelle, die unten im Dorf in ein Steinbecken fließt, in dem wirklich alles gemacht wird. Abends kommen einige Dorfbewohner, um das saubere Wasser auszunutzen und sich zu duschen, tagsĂŒber waschen die Frauen Kleider, GemĂŒse und FrĂŒchte und die Kinder gehen schwimmen. Wir als deutsche Freiwillige (unerwarteterweise kommen die meisten Freiwilligen aus Deutschland oder zumindest Europa), die sich anfangs kaum an die erdrĂŒckende Hitze gewöhnen konnten, sind natĂŒrlich tĂ€glich hingegangen und haben uns dort abgekĂŒhlt. Es ist sowas wie die Hauptakttraktion im Dorf. Wenn man nichts zu tun hat und es warm ist, geht man Schwimmen. Gar keine Frage. Und es macht auch gewaltigen Spaß, den lachenden Kindern zuzuschauen, Wasserschlachten mit ihnen zu veranstalten und zu versuchen, sich gegenseitig in den „Pool“ zu schubsen, wovor ich zu Beginn immer Angst hatte.
Warmes Essen gibt es drei Mal pro Tag (morgens um 08, mittags um 12, abends um 18 Uhr). Das Essen ist weder besonders scharf noch besonders gewöhnungsbedĂŒrftig. Es gibt wenig Fleisch, dafĂŒr viel GemĂŒse und Reis, sehr gesund also. Mir hat es immer gut geschmeckt , sogar der „Oil tea“, ein suppenartiges GetrĂ€nk, das traditionell zum FrĂŒhstĂŒck oder auch mal mittags getrunken wird. Gegessen wird immer zusammen an den runden Holztischen draußen im Hof, die auch mal als Gemeinschaftsplatz dienen.
An den Wochenenden kann man entweder im Dorf bleiben und den nĂ€chstgelegenen Berg erkunden (dort gibt es Höhlen mit riesigen FledermĂ€usen!), durch die zahlreichen Kakifelder gehen, sich im Haus ausruhen oder lĂ€ngere AusflĂŒge machen.

Ich habe mich jedes Wochenende mit den anderen Freiwilligen zusammengetan. Wir sind nach Yangshuo gefahren, zu den Reisterrassen und nach Gongcheng, einer Kleinstadt in der NĂ€he. Ich kann jedem nur empfehlen, nach Yangshuo zu fahren. Die Stadt ist sehr bekannt fĂŒr ihre Landschaft, weil die Berge dort wie Pilze aus dem Boden sprießen, sodass es viele Touristen gibt. Es gibt eine tolle Einkaufsstraße und viele auslĂ€ndische Restaurants. Zwar ist so eine Touristenstadt viel weniger authentisch als das kleine Dörfchen Fengyan, aber fĂŒr ein Wochenendausflug ist Yangshuo perfekt. Wenn man eine chinesische Landschaft wie auf alten Malereien oder vielleicht in den eigenen Vorstellungen sehen will, sollte man unbedingt nach Yangshuo fahren.

Auch der Besuch bei den Reisterrassen hat sich gelohnt. Wir sind den ganzen Tag lang auf wunderschönen Wanderwegen unterwegs gewesen und waren danach todmĂŒde, doch das war die Landschaft auf jeden Fall wert.

Da ich eine EinfĂŒhrungswoche gebucht hatte, erwartete ich, dass ich unter anderem Kalligraphie- und Chinesischunterrricht in der ersten Woche erhalten wĂŒrde, doch Fehlanzeichen – die Organisation vor Ort schien kaum etwas von dieser „EinfĂŒhrungswoche“ zu wissen. Erst als wir uns beschwerten, weil wir die erste Woche wenig gemacht und den anderen Freiwilligen, die schon lĂ€nger da waren, bloß beim Unterrichten zugeschaut haben, beauftragte die Organisation einige von den chinesischen Volunteers, Scherenschnitte mit uns zu basteln und Kalligraphieunterricht zu machen. Am Ende hatten wir doch alles unternommen, was eigentlich auf dem Programm stand, hatten aber Vieles selbststĂ€ndig unter den Volunteers organisiert.

Nun komme ich doch noch zum wichtigstem Teil des Berichts, nĂ€mlich dem Unterricht. Da ich in den Sommerferien ankam, haben wir ein sogenanntes „Summercamp“ veranstaltet, das nur morgens von 9:00 – 11:10 stattfand. Das bedeutete also, dass ich nachmittags immer Freizeit hatte, was mehr war als erwartet. Abends nach dem Abendessen haben wir dann zusammen den Unterricht fĂŒr den nĂ€chsten Tag geplant, was oft sehr ermĂŒdend war. DafĂŒr macht Unterrichten umso mehr Spaß!

Ich kann mich noch an meine erste eigene Unterrichtsstunde am Anfang der zweiten Woche erinnern. Eigentlich hĂ€tte ich einen Unterrichtspartner gehabt, aber aus GrĂŒnden, an die ich mich nicht mehr erinnere, war ich in den ersten zwei Tagen komplett auf mich alleine gestellt. Es gab niemanden, der mir genau gesagt hat, was ich zu tun habe. Es kam nur am Vortag plötzlich die Nachricht, dass ich morgen wohl die Klasse unten in der Bar (ein Raum an der Seite unseres Hauses) ĂŒbernehmen werde und dass ich den Unterricht planen solle. Ich informierte mich etwas ĂŒber die FĂ€higkeiten der SchĂŒler und was alles schon unterrichtet worden ist, aber genaue Auskunft konnte mir kaum jemand geben. So entschied ich mich einfach fĂŒr das Thema Obst und GemĂŒse und malte 40 bunte Karten, die ich im Unterricht benutzte. Anfangs war mir etwas mulmig, als ich vor den elf Kindern saß, alle im Alter von 10 bis 12 Jahren, die mich erwartungsvoll anblickten. Doch als ich mit dem Unterricht begann, nachdem ich mich kurz vorstellte, lief alles besser als ich dachte. Die Kinder freuen sich auf neue Gesichter und sind sehr lernwillig.
In der zweiten Woche hatte ich die Möglichkeit, mit einer Freundin in Gongcheng an der Grundschule zu unterrichten, wo ich dann auch den Rest meines Aufenthalts blieb.

Jeden Morgen fuhren wir nach dem FrĂŒhstĂŒck um 08:30 los, setzten die anderen Freiwilligen in Langshan ab, einem anderem Örtchen, und fuhren weiter nach Gongcheng. Die Fahrt dauerte um die 40 Minuten, sodass wir die Zeit gut nutzen konnten, um den Unterricht noch mal zu besprechen, uns Ballspiele auszudenken oder letzte Änderungen vorzunehmen. Gefahren wurden wir vom HaushĂ€lter, der uns auch tĂ€glich wieder abholte.

Die Ausstattung in Gongcheng war viel besser. Es gab ein Whiteboard, Beamer, Internetzugang und der Raum war riesig fĂŒr unsere zehn Kinder. Dort konnten wir daher besseren Unterricht machen und die Kinder waren einfach nur super. Alle hatten sich MĂŒhe gegeben und ohne Zweifel viel Spaß gehabt, weil wir den Unterricht so gestalteten, dass wir immer einige Spiele zwischendurch hatten, bei denen natĂŒrlich auch wir als Lehrer mitmachten. Das Ganze war eher informell, was kein Wunder ist, weil es schließlich ein „Summercamp“ war und wir auch keine professionellen Lehrer sind. Man lernt aber auf jeden Fall viel beim Unterrichten. Zum Beispiel merken die Kinder es sofort, wenn man unsicher ist oder der Unterricht nicht so lĂ€uft wie nach Plan. Man muss immer einen Notfallplan haben und improvisieren können, sonst ist man sozusagen aufgeschmissen, weil die Kinder dann ihre Motivation verlieren und nur noch spielen wollen. Beim Unterrichtsplanen mussten wir also sehr darauf achten, dass wir keine zu aktiven Spiele frĂŒh in den Unterricht einbauen, da die Konzentration danach merklich schwindet.

Als Fazit kann ich sagen, dass der Unterricht echt anstrengend ist, aber definitiv Spaß macht und eine tolle Erfahrung ist. Man denkt nicht unbedingt von sich selbst, dass man kleine Kinder zwei Stunden lang ununterbrochen unterhalten kann, doch wenn man einmal angefangen hat, legt sich jegliche Angst und man merkt, dass die AtmosphĂ€re wirklich entspannt ist. Es ist keine normale Schulsituation, in der die Kinder womöglich Angst vor dem Lehrer haben, sich nicht trauen zu reden oder Fragen zu stellen, sondern umgekehrt. Die Kinder erwiesen sich als sehr aufgeschlossen und neugierig, stellten uns Fragen zu unserem Herkunftsland und sahen uns nicht nur als Lehrer, sondern auch als Freunde an, was sehr schön war.

Besonders gerĂŒhrt war ich also, als wir am letztem Schultag von den SchĂŒlern gebeten worden sind, unsere Adressen aufzuschreiben, damit wir in Kontakt bleiben können. Es waren zwar bloß zwei Wochen, aber es waren zwei Wochen voller Abwechslung und Freude. Ein MĂ€dchen rannte sogar extra aus der Schule, um uns Lilien zu kaufen; ein anderes schenkte uns sĂŒĂŸ verpackte Desserts. Wir bekamen Stifte, SĂŒĂŸigkeiten, GetrĂ€nke, Obst und von den Jungs, die sonst so zappelig sind, Notizhefte, die sie uns schĂŒchtern ĂŒberreichten.

Wir teilten noch die letzten SĂŒĂŸigkeiten in unserer Abschiedsstunde aus und hielten eine kurze Rede auf Chinesisch und Englisch. Die Kinder waren erstaunlicherweise komplett still und hörten aufmerksam zu, bis wir das Summercamp fĂŒr offiziell beendet erklĂ€rten und alle aus dem Raum schickten. „TschĂŒs“, hörte ich sie sagen, so als ob wir uns am nĂ€chsten Tag noch sehen wĂŒrden. Die AtmosphĂ€re war sehr bedrĂŒckt und so ging jeder mit hĂ€ngendem Kopf nach draußen, im Wissen, dass ein Wiedersehen leider wenig möglich sein wird.

Nachdem viele von den chinesischen Freiwilligen abgereist sind, hatte ich erstmal niemanden mehr, der mir nachmittags Geschichten ĂŒber chinesische Sprichwörter, Geographie, Geschichte, oder der Kultur erzĂ€hlt. Denn ich habe in China viele Freunde gewonnen, die ich bestimmt bei meiner nĂ€chsten Chinareise besuchen werde.
Meine letzte Woche verbrachte ich deswegen vermehrt mit den Dorfkindern, darunter viele von meinen ersten SchĂŒlern, die mich tĂ€glich nach dem Mittagessen zum Spielen holten. „Yen Yen, Yen Yen!“, wĂŒrden sie rufen, mein chinesischer Spitzname, und dann wĂŒrde ich meine StĂ€bchen ablegen und „Ich komme gleich!“ zurĂŒckrufen. Wir wĂŒrden dann den ganzen Tag lang spielen und uns abends noch mal auf dem Sportplatz treffen. Von Bowling (ich sammelte mit den Kindern an die siebzig leere Flaschen innerhalb von zwei Tagen), Verstecken, Fangen, Huckepack-Tragen, Extra-Unterricht machen, Basteln, Hausaufgaben machen, Singen, Bergsteigen, Spazieren und Tiere beobachten war alles dabei. Man denkt, dass es nichts im Dorf zum Unternehmen gibt, aber irgendjemandem fĂ€llt immer etwas Spontanes ein.
Nachts fiel ich immer mĂŒde und zufrieden ins Bett, denn ich freute mich sehr, dass die Kinder Spaß hatten. Auch wenn ich nicht lange in China war, habe ich mich so schnell an die neue Umgebung gewöhnt, dass es am Ende des Aufenthalts schon lĂ€ngst zu meinem Zuhause geworden ist. Das ganze Dorf war fĂŒr mich eine Familie und die Kinder kleine BrĂŒder und Schwester. Ich wollte nicht nach Deutschland zurĂŒck, weil mir die Zeit so kurz vorkam. Viel zu kurz.

Aber natĂŒrlich konnte ich nichts dagegen tun und packte widerwillig meinen Koffer . Die Dorfkinder kamen schon am Morgen meines Abreisetages und wichen nicht von meiner Seite. Sie bestanden darauf, mir beim Packen zu helfen und meinen Koffer den ganzen Sandweg bis außerhalb des Dorfes zu schieben. Die Jungs kamen laufend und auf FahrrĂ€dern hinterher. Sie machten sich sogar die MĂŒhe, mir komplizierte Scherenschnitte, Blumen und Aufkleber zu basteln und warteten so lange mit mir, bis das Taxi kam, das mich wegbringen sollte. Das ist ein Bild, das mir wahrscheinlich fĂŒr immer im GedĂ€chtnis bleiben wird: Wie die elf Kinder die Stufen zur Straße hinunterliefen, meinen riesigen Koffer in ihren kleinen HĂ€nden und das Team im Hintergrund winkend. Wenn ich mich nicht zusammengereißt hĂ€tte, hĂ€tte ich schon viel frĂŒher losgeweint, aber ich hielt es bis zum Wagen aus, bis ich ihnen hinterherschauen musste.
Wenn mich hier in Deutschland jemand fragt, wie meine Erfahrung in China war, ist die Frage so ĂŒberwĂ€ltigend, dass ich nur mit „toll“ antworten kann. Diese Reise gehört zu den besten Entscheidungen, die ich jemals gemacht habe und es gibt so viel zu erzĂ€hlen, dass ich 35 DIN A4 Seiten in meiner winzigen Handschrift im Reisetagebuch vollgekritzelt habe. Auch nicht in diesem Bericht konnte ich alles ausdrĂŒcken, was mir wichtig gewesen wĂ€re. Es ist schlichtweg zu viel und daher kann ich jedem nur empfehlen, selber am Programm teilzunehmen.

Es ist eine tolle Möglichkeit, das lĂ€ndliche Leben in China auf authentische Weise zu erleben und gleichzeitig viele viele neue Freunde kennenzulernen, herumzureisen und natĂŒrlich etwas Sinnvolles zu tun.

Im Grunde muss man sich ĂŒberhaupt keine Sorgen machen. Man wird zuverlĂ€ssig vom Flughafen in Guilin abgeholt, die Leute sind absolut freundlich und man hat viele Freiheiten. Es besteht kein Zweifel, dass man viel erleben und lernen wird, wenn man nach Fengyan als Freiwillige/r reist, aber man sollte sich trotzdem stets im Klaren sein, dass man auch viel auf sich selbst angewiesen ist und dafĂŒr sorgen sollte, dass man AusflĂŒge am Wochenende rechtzeitig plant, die Gegend wirklich erkundet und nicht nur passiv im Haus sitzt. Nur wenn man sich MĂŒhe gibt, mit den Einheimischen zu kommunizieren, sich Zeit fĂŒr die Kinder nimmt und auf eigene Initiative die Umgebung kennenlernt, kann man die maximale Erfahrung machen, denn die Organisation in China ist etwas unordentlich und hat nur wenig Programm fĂŒr AuslĂ€nder, fĂŒr Chinesen aber viel. An den Programmen fĂŒr die chinesischen Freiwilligen kann man als EuropĂ€er aber auch teilnehmen, sodass auch mein einziger Kritikpunkt eigentlich gar keiner ist.

Von daher möchte ich alle, die noch zögern, dazu ermutigen, nach Fengyan zu reisen und wĂŒnsche allen, die diese Reise machen werden, viel Spaß, Abenteuerlust und eine ganze Menge Motivation!



Termine

Oktober
  • 24. Oktober, 15-18 Uhr, „Nix wie weg!“, Hamburg
November
  • 8. November, 16 Uhr, Online-Infoabend
  • 10. November, 9-16 Uhr, Bildungsmesse Göppingen
  • 17. November, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse Bonn

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