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Freiwilligenarbeit Argentinien - Lisa

 
Hallo, 
ich heiße Lisa, bin 20 Jahre alt und für mich hieß es im März für drei Monate „Tschüss Deutschland - Hallo Argentinien"!


Wieso ich mich für einen Sprachkurs und anschließende Freiwilligenarbeit in Argentinien, Córdoba entschieden habe? Das lag wohl an meinem Fernweh nach einem Land ganz weit weg von Zuhause. Für mich sollte es meine erste Reise nach Südamerika sein, ein Kontinent der mir bisher völlig unbekannt war. Es reizte mich die südamerikanische Kultur näher kennen zu lernen, helfen zu können, mein Spanisch zu verbessern und mit anderen gleichaltrigen Leuten gemeinsam zu wohnen und das Land zu erleben, somit fiel meine Entscheidung letztendlich auch auf Argentinien, Córdoba.

Obwohl ich mit meiner Entscheidung und Planung ehrlich gesagt ziemlich spät dran war, machte es „Auszeit-Weltweit“ es mir trotzdem möglich meinen Auslandsaufenthalt zu verwirklichen.
Ich würde lügen wenn ich sagen würde ich kannte mich vor meiner Abreise mit dem Südamerikanischen Kontinent insbesondere dem Land Argentinien gut aus, dennoch hatte ich dank der Infomaterialien und der Organisation im Rücken keine große Angst vor dem was auf mich zukommen würde. Und ehe ich mich versah hieß es auch schon ab in den Flieger und „Bienvenidos a la Republica Argentina“!

Straße in Córdoba und Córdoba bei Nacht

Angekommen am Flughafen in Córdoba wurde ich von meinem Ansprechpartner der Organisation abgeholt und zu meinem neuen Zuhause für die nächsten drei Monate gebracht, dem ADV32. Ein Haus im Stadtteil Alta Córdoba, in einer ruhigen und sicheren Gegend gelegen, ca. 10-15 Minuten mit dem Bus vom Stadtzentrum entfernt. Gegenüber vom ADV32 gibt es dann noch eine zweite Unterkunft für Freiwilligenarbeiter, Praktikanten oder Studenten, das El Castillito. Ich lebte zusammen mit deutschen, österreichischen und drei argentinischen Mitbewohnern, so gerne ich meine Mitbewohner mochte, war es doch etwas schade das man aufgrund der gleichen Herkunft im ADV32 doch meistens Deutsch anstatt Spanisch sprach.

Meistens saßen wir zusammen im Innenhof, der großen Gemeinschaftsküche oder oben auf der Terrasse und unterhielten uns, feierten oder genossen einfach das schöne Wetter. Das ADV32 verfügt über W-LAN, dies ist natürlich perfekt um den Kontakt nach Hause zur Familie oder zu Freunden zu pflegen, oder sich um Reisevorbereitungen oder ähnliches zu kümmern. In unmittelbarer Nähe des Hauses gibt es einen Kiosk, ein Gemüseladen, eine Metzgerei, eine Bushaltestelle sowie auch eine Bank, man konnte also schnell alle Besorgungen auf einmal erledigen. Auch die anfänglichen Sprachbarrieren beim Einkauf waren dank der hilfsbereiten Einheimischen und den Verkäufern absolut kein Problem.

Innenhof und Gemeinschaftsküche ADV32

Zwei Tage nach meiner Ankunft begann für mich und einen meiner Mitbewohner auch schon der Sprachunterricht. Die Sprachschule ist nur 10 Minuten vom ADV32 entfernt und super zu Fuß zu erreichen. Ich hatte großen Spaß am Sprachunterricht, dieser war aber nicht zu vergleichen mit dem „normalen“ Unterricht wie wir Ihn von Zuhause kennen. Zum Beispiel gemeinsames Einkaufen mit dem Lehrer beim Bäcker oder im Gemüseladen ließen das Lernen neuer Begriffe gleich viel mehr Spaß machen. Nach einem Monat Sprachkurs, der wie im Fluge verging, begann auch schon meine Freiwilligenarbeit in einem Kindergarten welcher mir nach einem Gespräch mit unserem Ansprechpartner vermittelt wurde. Zu Beginn war es nicht immer ganz einfach zu verstehen was die Kinder von mir möchten, da sie selbst noch nicht so viel Spanisch und wenn eher undeutlich sprachen, aber das war kein großes Problem denn man kann schließlich ja auch mit Händen und Füßen kommunizieren :-) Auch die Erzieherinnen nahmen mich sehr herzlich und hilfsbereit in Ihrem Kindergarten auf und hatten auch absolutes Verständnis dafür wenn man sich einmal aufgrund einer Reise oder einer Krankheit einen Tag frei nehmen wollte. Und auch wenn es einmal andere Probleme oder Fragen zu etwas gab, konnte man sich immer bei „Auszeit-Weltweit“ oder direkt beim Ansprechpartner vor Ort erkundigen.

Ein Abend mit Mitbewohnern und Freunden

In meiner Freizeit unternahm ich sehr viel mit meinen Mitbewohnern, wir tranken gemeinsam "Mate", gingen in die Stadt oder trafen uns mit argentinischen Freunden.
Am Wochenende hieß es dann oft „Fiesta!". Córdoba ist eine Studentenstadt und somit ist nachts auf den Straßen und in den Bars/ Clubs immer etwas los. Dort lernten wir auch
häufig viele Einheimische kennen und schlossen schnell neue Freundschaften. Oft wurde man auch von den Argentiniern zum „Asado“ eingeladen, die wohl liebste Freizeitbeschäftigung der Argentinier. Wörtlich übersetzt bedeutet Asado zwar „das Grillen", für die Argentinier ist Asado allerdings nicht nur Grillen, es ist eine Art Philosophie, eine Art zu leben und zu genießen. Aber das muss man schon selbst erleben um es zu verstehen :)!

Reitausflug Mendoza

Natürlich wollte ich auch etwas vom Land sehen und somit ging meine erste kleine Reise mit zwei meiner Mitbewohnerinnen nach Buenos Aires. Buenos Aires, die Hauptstadt Argentiniens ist mit ihren über 13 Millionen Einwohnern natürlich eine überwältigende Stadt in der es viel zu Entdecken gibt, allerdings muss man sich hier vor keinem großen Kulturschock fürchten, die Stadt ist sehr europäisch und wird nicht umsonst "Das Paris Südamerikas" genannt. Die zweite Reise ging dann nach Mendoza, die Stadt liegt am Fuß des Andengebirges und ist bekannt für Ihren Weinbau. Hier fuhren wir zum Beispiel auf eine Ranch und machten anschließend einen Reitausflug vor der Kulisse der Anden. Zum Schluss meines Aufenthaltes in Argentinien ging es dann noch zu den Cataratas del Iguazú,  die Iguazú-Wasserfälle im Dreiländereck von Argentinien, Brasilien und Paraguay. Diese Reise war für mich eines der Highlights meines Aufenthaltes in Argentinien und das Naturschauspiel für mich nicht in Worte zu fassen, das muss man schon selbst gesehen haben! ;)

Buenos Aires, Stadtviertel „La Boca“

Wenn man ein Problem oder eine Frage hatte, konnte man jederzeit die Auszeit-Weltweit in Deutschland oder den Ansprechpartner vor Ort erreichen.

Abschließend kann ich sagen Argentinien ist für mich nicht mehr nur das Land des Fußball und des Tangos. Argentinien ist ein Land mit unglaublich hilfsbereiten und
liebenswerten Menschen, ein Land mit einer faszinierenden Kultur und Natur, ein Land das ich lieben gelernt und bestimmt nicht zum letzte Mal in meinem Leben
 betreten habe.

Ich kann nur jedem raten der den Wunsch hegt ein neues Land zu erleben diesen Schritt zu wagen und die Erfahrung zu machen, denn ich möchte sie nicht missen! :)

Iguazú-Wasserfälle



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