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Freiwilligenarbeit Argentinien - Marie

 

Hallo,

ich heiße Marie und war gerade knapp vier Monate in Südamerika. Nach meinem Abitur hatte ich große Lust ein neues Land kennen zu lernen, spanisch zu sprechen und dabei auch noch etwas "Sinnvolles" zu tun. Die Organisation "Auszeit Weltweit" habe ich übers Internet gefunden und vor allem ihre Bandbreite an Ländern und Angeboten mit Sprachkurs und Freiwilligenarbeit haben mir sehr gefallen. Ich habe mich dann für 2 Monate Argentinien entschieden, 4 Wochen Sprachkurs und 4 Wochen Freiwilligenarbeit. Von den Ländern in Südamerika wusste ich sehr wenig, aber ich hatte Lust mit Gleichaltrigen zusammen zu wohnen und das war mit dem Programm in Argentinien, Córdoba möglich. Vor der Abreise habe ich noch ein Paket von „Auszeit Weltweit“ bekommen mit den wichtigsten Informationen und dann gings auch schon los.

Am Flughafen wurde ich von meinem Betreuer abgeholt. Der hat mich gleich meinen neuen Mitbewohnern vorgestellt: andere deutsche Freiwillige und argentinische Studenten. Wir haben in zwei Häusern gewohnt, die sich gegenüber liegen. Beide haben eine große Terrasse und einen Innenhof, in dem man gut zusammen sitzen kann. Meistens haben sich alle Mitbewohner in einem Haus getroffen, dort wo gerade mehr los war. Das Zusammenleben hat von Anfang an sehr viel Spaß gemacht. Leider waren die Deutschen in der Überzahl und so haben wir dann doch oft deutsch und nicht spanisch gesprochen, das war schade. Ich glaube, mit noch ein paar anderen Nationalitäten oder einfach mehr Argentiniern, wären die Deutschen innerhalb des Hauses auch weniger unter sich geblieben.

Nach ein paar Tagen begann dann auch schon der Sprachkurs. Zu Fuß haben wir zur Sprachschule nur 10 Minuten gebraucht, das war sehr praktisch. Der Kurs hat sehr viel Spaß gemacht. Wir hatten junge, motivierte, lustige Lehrer und wurden unserem Niveau entsprechend in verschiedene Gruppen aufgeteilt, so konnte jeder in seinem Tempo lernen. Und nach den vier Wochen konnten wir uns auch alle gut verständigen.

An den Wochenenden waren wir immer viel unterwegs. Zum Beispiel haben wir Ausflüge in die Berge rund um Córdoba, die „Sierras“ gemacht. Dort gibt es viele Flüsse, in denen man gut baden kann. Manchmal haben wir uns nachmittags in dem großen Stadtpark getroffen und „Mate“getrunken, oder wir waren nachts einfach lange unterwegs tanzen und haben den darauf folgenden Tag dösend auf unserer großen Dachterasse verbracht. ;)

Zwischen dem Sprachkurs und der Freiwilligenarbeit war ich für eine Woche mit zwei deutschen Mädchen an den „Iguazu- Wasserfällen“ im Länderdreieck Argentinien- Paraguay- Brasilien. Die Wasserfälle sind sehr beeindrucken, wobei das ganze Gebiet so touristisch ist, das es dem Naturwunder ein bisschen den Charme nimmt.

„Auszeit Weltweit“ hat sich immer wieder per Mail erkundigt, ob es mir in Argentinien gut geht und alles passt. Und auch mein Betreuer vor Ort hat uns bei Fragen oder Problemen immer gleich weiter geholfen. Zum Beispiel war ich eine Zeit lang krank und er ist mehrmals mit mir zum Arzt gefahren, um mir beim Übersetzen zu helfen.

Unter anderem hat er uns dann in unsere Projekte vermittelt. Ich wollte eigentlich gerne in ein Waisenhaus oder eine Reittherapie machen, aber dafür musste man jeden Tag drei Stunden Bus fahren, weil diese Projekte ein bisschen außerhalb der Stadt lagen. So hab ich mich dann entschieden in eine „Cooperativa“ für Kinder von 0 bis 4 Jahren zu gehen. Das war eine Art karitativer Kindergarten/ Kinderkrippe , für den die Eltern nichts zahlen mussten. Außerdem haben ihre Kinder dort noch ein Mittagessen bekommen, bevor sie abgeholt wurden. Am Anfang war es sehr schwierig die Erzieherinnen und vor allem die Kinder zu verstehen. Aber alle waren sehr nett zu mir und die Arbeit hat mir gleich viel Spaß gemacht. Ich habe mich dann mit einer der Erzieherin angefreundet und die hat mich gleich zu sich nach Hause eingeladen. Die Cooperativa war in einem ärmeren Stadtteil Córdobas. So konnte ich auch das Leben der Menschen dort kennen lernen.

Argentinien ist insgesamt sehr europäisch. Also Kulturschock hatte ich dann eher verkehrt herum: Ich habe mir das Land viel exotischer vorgestellt. Die Infrastruktur und auch die Menschen: Córdoba könnte eine Stadt in Südspanien sein. Aber ihre Kultur dort unterscheidet sich sehr von der europäischen: Die Menschen dort sind so viel offener und interessierter gegenüber „Ausländern“, als bei uns. Schnell kommt man mit allen ins Gespräch und hat nach kurzer Zeit schon Freunde. Die Argentinier sind noch dazu unglaublich gastfreundlich.

Die Zeit in Córdoba ist geflogen und die zwei Monate waren super schnell wieder vorbei.

Ich bin dann noch 6 Wochen gereist und war in Bolivien mit einem deutschen Mädchen, das ich dort kennen gelernt habe. Die Reise hat mir auch sehr gut gefallen.

Insgesamt hatte ich eine sehr schöne Zeit in Südamerika!!


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