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Farmarbeit Schweiz - Elischa

Termine

Juli
  • 19. Juli, 16 Uhr, Online-Infoabend
August
  • 15. August, 18 Uhr, Infoabend in Köln
  • 23. August, 16 Uhr, Online-Infoabend
September
  • 20. September, 14-18 Uhr, "Neugierig auf die Welt", Hanau
  • 22. September, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse, Köln
  • 29. September, 10-15 Uhr, Youth Education & Travel Fair, Wien

Details und weitere Termine findest du hier!

 

Als ich meine Unterlagen an Auszeit-weltweit verschickt hatte und nach einer Woche schon eine RĂŒckmeldung bekommen hatte,war ich sehr ĂŒberrascht. Ich hĂ€tte ebenfalls nicht erwartet, dass gleich die erste Familie zu mir passen wĂŒrde, aber es wurde auf alle meine WĂŒnsche bezĂŒglich des Bauernhofes eingangen und das auch noch in kĂŒrzester Zeit.

Die restliche Zeit vor der Farmarbeit vergang wie im Fluge und so war ich schon auf dem Weg zu meiner Gastfamilie.
Den Hinweg wurde ich von meinen Eltern gebracht, mit denen ich auch eine Nacht vorher im Hotel in Martigny ĂŒbernachtete und den nĂ€chsten Tag noch in Zermatt war, bevor wir zu meiner Gastfamilie fuhren.

Auf einmal spĂŒrte ich auch die Aufregung vor den drei Wochen in einer anderen Familie und anderem Umfeld....
NatĂŒrlich freute ich mich auch sehr und so viel mir der Abschied von meinen Eltern nicht sehr schwer, es war ja auch keine ganz so lange Zeit.
Den Weg haben wir auch nicht gleich gefunden, obwohl das Haus im Tal liegt, aber wir wussten vorher nicht, dass das Dorf verschiedene Untergemeinden hat und so waren wir erst falschgefahren, sind aber dann dank Google Maps doch noch angekommen.
Mein Aufenthalt war in der französischsprachigen Schweiz in dem Kanton Wallis, also in der Region die bekannt fĂŒr Weinanbau ist, der aber erst spĂ€ter geerntet wird und in der NĂ€he der Stadt Martigny (mit interessanten Museen und Innenstadt) in dem Dorf namens Fully.

Am ersten Tag beziehungsweise eher Abend kam ich erst um sechs Uhr an und so grillten wir noch und ich konnte danach meine Sachen auspacken.

Gleich vom ersten Tag an war meine Gastfamilie sehr gastfreundlich und sympathisch! Allerdings muss ich sagen, dass ich gerade zu Anfang viele Probleme mit meinem Französisch hatte, da ich zwar eigentlich in der Schule gut war, aber viele Vokabeln gefehlt haben gerade so fĂŒr den Alltag und so war es schwierig bei GesprĂ€chen z.B. beim Essen mitzukommen, da dann nicht immer darauf geachtet wurde, langsam zu sprechen.

Mein Zimmer war unter dem Dach des Hauses und war entgegen meinen Vorstellungen relativ groß und ich hatte sogar einen eigenen Fernseher und eine Couch. Das Badezimmer teilte ich mit der Großmutter, die in der zweiten Etage des Hauses wohnt.
Die Familie hat außer mir auch keine anderen Arbeiter, nur meine Gastmutter war fĂŒr den Bauernhof zustĂ€ndig, bekam aber Hilfe von ihrem Mann, dem zusĂ€tzlich ein Mechanikladen gehört und ihrer Mutter, die neben ihrer Arbeit immer versucht hat, noch etwas mitzuhelfen bei den Ziegen.

Nun zu den Tieren. Die Familie hat einen sogenannten ChĂątaignerai also Kastanienwald gepachtet, in dem 23 Ziegen immer von einem Parc zum nĂ€chsten gebracht werden. ZusĂ€tzlich haben sie auf ihrem Hof noch weitere Ziegen mit ihren Kleinen und auch noch Älteren.
Dann haben sie noch 4 Pferde und einen Hahn(der leider von einem Fuchs geholt wurde) und auf der Alm noch KĂŒhe und Esel.
Im Haus und Garten haben sie GĂ€nse,HĂŒhner,Hasen,4 Hunde und 8 Katzen. Also schon eine ganze Menge :)
Außerdem hatte die Familie auch noch zwei Kinder, einen Jungen von 10 Jahren und ein MĂ€dchen von 14 Jahren, mit denen ich eigentlich sehr gut klarkam, nur mit ihr hatte ich nicht so viele Gemeinsamkeiten und sie interessierte sich nicht sonderlich fĂŒr mich und meine Heimat.

Sonst fanden es alle sehr interessant, etwas ĂŒber Deutschland zu erfahren, sei es ĂŒber Schulsystem, ĂŒber Geographie,Alltag etc.
Ich lernte zudem auch einiges ĂŒber die Schweiz und fand es interessant mal dort den Alltag und die Leute persönlich und nicht nur wie im Urlaub kennenzulernen. Einen wirklichen Kulturschock hatte ich trotz der ungewohnten Landschaft und Lebensweise usw. allerdings nicht und nach einer Woche hatte ich mich dann gut eingelebt und im Alltag zurechtgefunden.

Ich war auch zufrieden mit meinen Aufgaben beziehungsweise die Arbeit war zwar anstrengend aber manchmal hatte ich auch nicht so viel tun und mehr Freizeit und generell wĂŒrde ich nicht ĂŒberfordert. Ich musste zwar sehr viel putzen,aufrĂ€umen oder saubermachen, aber ich habe auch viel mit den Tieren gearbeitet.

Ich habe z.B. jeden Tag beim FĂŒttern und Melken der Ziegen geholfen oder beim umquartieren und auch in der KĂ€serei oft mitgeholfen. Zudem habe ich mich auch um die GĂ€nse gekĂŒmmert und war auch bei vielen Arbeiten dabei z.B. Da sie gerade dabei sind ein neues HofgebĂ€ude zu bauen auch mal da, dass Alte ausrĂ€umen.
Auch habe ich oft ZĂ€une abgebaut oder aufgebaut.

Zudem ist die Familie auch zweimal die Woche auf den Markt gegangen, wo ich auch mitgeholfen habe, was aber eher schwer fĂŒr mich war, da es einige Kundinnen gab, die nicht sehr freundlich waren und sehr schnell Französisch geredet haben....
Aber sonst hat mir auch das Spaß gemacht und ich konnte viel dazu lernen, da ich vorher noch nie etwas verkauft hatte.
Am Anfang hatte ich auch immer Angst etwas falsch zu machen, aber selbst wenn mir mal ein kleiner Fehler passiert war, blieb meine Gastfamilie stets freundlich und es war gar nicht schlimm.

Am Wochenende bin ich mit der Familie samstags nach Vevey auf den Markt gefahren, obwohl es freiwillig war und habe zuerst aufbauen geholfen und habe dann mir die Altstadt angeguckt oder auch einmal eine Schiffahrt ĂŒber den Genfer See gemacht.
Den ersten Sonntag war ich den ganzen Tag nur zuhause und habe mich erholt von der doch etwas anstrengenden Arbeit und den zweiten bin ich alleine nach Martigny gefahren und habe dort die Stadt angeguckt und war im Freibad.

Einmal hat die Familie auch das original Walliser Raclette gemacht, was sehr viel besser mit dem selbstgemachten KÀse schmeckt als das Raclette hier und es gab aber sonst weitgehend Àhnliches Essen wie in Deutschland.
Insgesamt lÀsst sich also sagen, dass ich sehr zufrieden mit dem Aufenthalt war und als ich am Bahnhof stand, auch etwas traurig war, die ganzen Tiere und netten Leute hinter mir zu lassen, aber meine Familie hat mir auch die Option genannt, dass ich auf jeden Fall nochmal kommen kann, wenn ich möchte und ich bin mir sicher, dass ich vielleicht sogar im nÀchsten Sommer nochmal zu ihnen fahren werde....

Also traut euch den ersten Schritt zu machen, ihr werdet sehen, es ist eine ganz tolle Erfahrung und auch wenn man erstmal etwas oder auch sehr schĂŒchtern ist :D und Probleme mit der Sprache hat (wie ich!), wird sich das mit der Zeit legen und ihr werdet am Ende lĂ€nger bleiben oder sogar ein zweites Mal kommen wollen!

Eure Elischa


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  • 19. Juli, 16 Uhr, Online-Infoabend
August
  • 15. August, 18 Uhr, Infoabend in Köln
  • 23. August, 16 Uhr, Online-Infoabend
September
  • 20. September, 14-18 Uhr, "Neugierig auf die Welt", Hanau
  • 22. September, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse, Köln
  • 29. September, 10-15 Uhr, Youth Education & Travel Fair, Wien

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