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Farmarbeit Schweiz - Roman

 
Roman in der Schweiz

Meine drei Wochen im Valsertal waren ein unvergleichliches Erlebnis. Ich habe einen wunderbaren Einblick in das Leben meiner Gastfamilie und deren Kultur bekommen.

Zur Unterkunft: Schlafzimmer und Dusche waren sehr einfach und schlicht, aber völlig ausreichend und sauber. Wohnzimmer und Küche, die ich mitbenutzen konnte waren gemütlich und schön.

Kulturschock: Den hat man eigentlich doch immer. Nur jeder geht damit anders um. Ich finde es einfach immer wieder interessant und aufregend in einem anderen Land zu sein und die Leute und deren Gewohnheiten kennenzulernen.

Die Schweiz als Land: Ein wunderschönes Land mit herrlichen Bergen und herzlich lieben Menschen. In Vals speziell, das als einzige Dorf in der ganzen Umgebung schweizer-deutschsprachig ist, habe ich nur positive Erfahrungen mit den Menschen vor Ort gemacht. Die Landschaft mit den Bergen meist 3000er, den kleinen Seen und dem großen Stausee bietet eine einzigartige Kulisse zum Heuen und wandern.

Zur Sprache: Die ersten Tage war es vll. etwas anstrengender der Familie zu zuhören. Wäre ich noch länger geblieben, könnte ich jetzt auch schon valserisch. Keine Sorge man lernt schnell Besonderheiten und vor allem interessante Worte kennen, wie z.B. Tömmler = Wäschetrockner.

Zur Arbeit: Meine Hauptaufgabe war es meiner Familie beim Einholen des zweiten Schnitts zu helfen. Das heißt das zum zweiten mal gemähte Heu einzuholen. Ist eine wirklich harte Arbeit, die sogar ich geschafft hab, ohne dass ich eine trainierter Sportler bin. Man muss eben seinen inneren Schweinehund überwinden. Für mich war es eine Bereicherung und Spaß hat es dennoch gemacht, auch wenn ich täglich mit Fußschmerzen und Blasen zu kämpfen hatte.

Freizeit: Diese hab ich überwiegend mit meiner Familie verbracht. Einmal war ich auch in der einmaligen Valser Therme. Sonntags bergsteigen. Spazieren gehen mit den Hunden. Oder einfach ausruhen und Musik hören. Hab auch gern für meine Familie gekocht und sie mit meinen verschiedenen Nachspeisen überrascht.

Tiere auf dem Hof: Zur meiner Zeit waren alle Kühe oben auf der Alm. Einmal war ich auch dort oben, bei strömenden Regen. Die beiden Hunde Laika und Jenny sind mir unglaublich ans Herz gewachsen. Enten oder waren es Gänse wurden einfach mit Händeklatschen abends ins die Hütte geschickt, was mich bis heute in Staunen versetzt. Ziegen und eine Katze gabs auch noch.

Fazit: Wer das Leben mit der Natur liebt oder kennen lernen möchte, ist in dieser Gegend und bei dieser Familie wunderbar aufgehoben. Und eine ganzen Alpsommer in Vals erleben zu dürfen ist mit Garantie, eine unvergessliches Erlebnis. Ich werde mich noch häufig und vor allem gerne an diese tolle und schöne Zeit erinnern.



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