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Farmarbeit Schweiz - Sarah

 

Hallo liebes „Auszeit-Weltweit“ Team,

mein Farmaufenthalt in der französischen Schweiz im Kanton Jura, in der Nähe des Dorfes Vermes, war ein voller Erfolg!!

Nach meinem Abitur dieses Jahr wollte ich unbedingt einmal etwas anderes tun, als nur ständig zu lernen und so habe ich mich entschieden auf einen Bauernhof in der Schweiz zu gehen. Anderes Land, andere Sprache, andere Leute, einmal etwas ganz anderes zu tun- Einfach mal weg von hier! Und das hat sich auch gelohnt!

Darüber bin ich froh, denn ich habe das sehr kurzfristig entschieden und habe echt in kürzester Zeit nach der Bewerbungsphase einen Bauernhof von „Auszeit-Weltweit“, bzw. von der Partnerorganisation aus der Schweiz vorgeschlagen bekommen. Leider hatte ich keine Auswahlmöglichkeiten, aber ich war ja auch ziemlich spät dran und weil sich der Hof der Familie W. gut angehört hat, habe ich einfach gedacht: ‚Ich mache das jetzt einfach‘!

Das hat sich dann auch als gut herausgestellt! Als ich ankam, war ich erst einmal erstaunt, da ich nicht gewusst hatte, dass der Hof sehr abgelegen liegt, auf einem Berg. Man musste mit dem Auto vom Dorf aus eine halbe Stunde über einen Kieswanderweg zum Hof fahren, der dann der Letzte an diesem Weg war. Als dann dort auch noch Schnee lag, war es noch schwerer den Berg hinauf zu kommen, also es war ziemlich abenteuerlich. Aber ich fand das recht gut, das war dann mal was ganz anderes. Außerdem hat man auch nicht so viel Zeit, außer vielleicht sonntags, etwas anderes zu tun als auf dem Hof zu arbeiten, da es immer etwas zu tun gibt. So brauchte ich gar kein Dorf in nächster Umgebung.

Die Familie mit den 4 Kindern hat mich aber sehr gut aufgenommen und mich sogar auch immer mit zu den Familienfesten am Wochenende genommen. Ich habe mich dort sehr wohlgefühlt! Da ich ein Einzelkind bin, war so eine Großfamilie eine ganz neue Erfahrung für mich, es gab auf jeden Fall immer etwas zu Lachen.

Meine Arbeit war auch abwechslungsreich, ich hatte im Stall oder im Garten, also draußen, aber auch drinnen, also im Haushalt zu tun. Ich habe der ältesten Tochter viel draußen geholfen, da diese auch auf dem Bauernhof arbeitet. Meine Aufgabe war es, die Tiere zu füttern, im Stall generell mitzuhelfen, die Weidenzäune einzusammeln, da die Kühe zu dieser Jahreszeit nur noch im Stall waren, Gemüse und Obst zu ernten, Holz zu stapeln, Apfelsaft zu pressen, usw. … Am Anfang als es noch etwas wärmer war, trieben wir die Kühe abends von der Weide in den Stall. Außerdem habe ich im Haus die Blumen versorgt, ab und zu geputzt, jeden Tag gekocht und die Küche gemacht, die Kleidung gebügelt und zusammengelegt. Babygesittet habe ich auch mit der jüngsten Tochter ein Wochenende lang, als Kleinkinder der Familie zu Besuch waren.

Bevor ich etwas gemacht habe, haben mir der Vater, die Mutter oder die älteste Tochter alles gut in nettem und ruhigem Ton erklärt. Ich habe auch außerhalb der Arbeit viel erlebt, zum Beispiel sind wir abends einmal auf eine Auktion von Kühen.

Mit dem Französisch kam ich auch gut zurecht, am Anfang war der Dialekt zwar ungewohnt für mich mit meinem Schulfranzösisch, aber mit der Zeit konnte ich mich echt gut verständigen. Nach 6 Wochen wollte ich auch eigentlich gar nicht gehen und die Familie hätte mich am Liebsten auch „behalten“, aber ich habe noch immer Kontakt zu ihnen und werde sie auch bald wieder besuchen.

Es war eine tolle Zeit, die ich nie vergessen werde. Für Menschen, die gerne draußen arbeiten, neue Leute kennenlernen wollen, in einem anderen Land arbeiten und ihre Sprachkenntnisse erweitern möchten, die mit Tieren zu tun haben wollen und auch körperlich mal an die Grenzen gehen wollen, ist ein solcher Aufenthalt eine tolle Erfahrung.

Eure Sarah E.


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