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Farmarbeit Neuseeland - Luisa

 
Meine Zeit in Neuseeland ist leider schon vorbei und ich berichte euch nun gerne von meinen zahlreichen Erfahrungen!

Bevor ich meine Reise antrat, war ich sehr aufgeregt, obwohl ich schon auf einigen anderen Kontinenten war. Der Unterschied: Ich war das erste mal auf mich selbst angewiesen! Ich wusste nicht wie die Dinge am anderen Ende der Welt ablaufen und deswegen war ich sehr froh, einen Ansprechpartner zu haben, der mir all meine Fragen beantworten konnte.
Als ich dann endlich in Wellington gelandet war, hat auch direkt ein Mann vom Shuttle-Service auf mich gewartet, was mich sehr beruhigt hat. Angekommen im Hostel, kam ich sofort mit ein paar anderen Backpackern aus meinem Zimmer ins Gespräch, was sehr interessant ist und man lernt vor allem Menschen aus der ganzen Welt kennen!
Als ich dann Lisa kennen lernte, war meine Aufregung schon fast verflogen und ich freute mich nur noch endlich zur Farm weiter zu reisen und reiten zu können.

Endlich angekommen wurde ich freundlich empfangen und direkt in meinen neuen Tagesrhythmus eingeführt. Am nächsten Tag ging es dann erstmal ab aufs Pferd. Ausreiten war angesagt und es war einfach wunderschön, so wie jedes mal. Die steilen Berge Neuseelands hoch zu galoppieren und von oben eine wahnsinns Aussicht über Berge, Schafe und Meer zu haben ist glaub ich ein Traum von jedem Pferdeliebhaber!

Ich reite nun seit 11 Jahren, aber trotzdem habe ich noch eine Menge über Pferde gelernt, bzw. musste mich auf neue Dinge einstellen, die ich so noch nicht kannte. Jeder Mensch behandelt seine Pferde eben anders und so dauerte es ein paar Tage, bis ich mich auf all die neuen Dinge eingestellt hatte, was aber auch normal ist. Ganz wichtig hierbei ist, dass man nicht ängstlich oder schüchtern sein sollte, es ist immer besser einmal mehr zu fragen, als am Ende etwas falsch zu machen. Genauso ist es mit der Sprache, denn viele alltägliche Vokabeln waren mir am Anfang noch unbekannt, die lernt man aber mit der Zeit.
Aber nicht nur die Arbeit mit den Pferden hat mir Spaß gemacht, sondern auch das Leben in der Familie war sehr interessant und anders, als ich es von zu Hause kenne. Kleiner Tipp: Falls ihr im Winter reist, denkt an warme Kleidung zum Schlafen, da die meisten Kiwis keine Heizung haben! Vor allem das Essen war so gut, dass ich einen ganzen Stapel neuer Rezepte mit nach Hause gebracht habe.

An meinen freien Tagen habe ich mit Sandra, einem anderen Mädchen aus Deutschland, immer Trips unternommen und so konnten wir während unserem Farmstay schon einen großen Teil der Nordinsel erkunden.
Insgesamt kann ich nur sagen, dass Neuseeland das ideale Land zum backpacken ist! Die Leute sind alle total nett und hilfsbereit, die Landschaft ist unheimlich schön und vor allem auch abwechslungsreich. Auch wie die Busse und Hostels funktionieren findet ihr ganz leicht heraus, ansonsten fragt einfach einen anderen Backpacker, der kann euch garantiert weiter helfen. Ansonsten ist auch immer auf Lisa verlass!

Wenn ihr einen groben Plan habt, was ihr sehen möchtet, reicht das auch völlig aus, denn es macht viel mehr Spaß spontan zu entscheiden wo es als nächstes hin geht und wenn ihr Glück habt, lernt ihr jemanden kennen, der das Abenteuer mit euch teilen will!

Ein letzter Tipp von mir: Denkt an eine zweite Speicheroption für eure Fotos (mein Laptop hat zwischendurch mal den Geist aufgegeben). So geraten eure Erlebnisse auch niemals in Vergessenheit.

Ich wünsche euch viel Spaß, wo auch immer es euch hinzieht, es wird garantiert eine unvergessliche Zeit!

Liebe Grüße

Luisa



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