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Farmarbeit Kanada - Caro

 

Nach meinem Abitur, wollte ich ein paar Wochen ins Ausland gehen, um etwas Neues zu erleben, meine Englischkenntnisse zu verbessern und mit Pferden zusammenzuarbeiten. Das Ranchstayprojekt in Kanada von Auszeit weltweit ist dafür ideal und durch die Organisation habe ich mich vor Abflug super vorbereitet gefühlt. Nach der Anmeldung, der Visabescheinigung und dem Buchen der Flüge, ging es los.

Durch die Unterlagen, die ich vor Abflug erhalten habe, wusste ich, dass ich auf eine Ranch mit 20 Pferden komme und dass die Besitzerin bis zu 4 Wwoofer aufnehmen kann. Wir standen schon vor dem Abflug per email in Kontakt, daher freute ich mich, dass es nach drei Tagen in Vancouver endlich auf die Ranch ging. In Vancouver habe ich in einem Hostel mitten in Downtown übernachtet, so konnte ich schon vieles von dieser wunderschönen Stadt sehen! Mit dem Partnerbüro habe ich meine Busfahrt auf meine Ranch nach Langley gebucht, die Fahrt dauerte nur eine Stunde.

Als ich in Langley angekommen bin, wurde ich von der Ranchbesitzerin Diane abgeholt, ich habe mich gleich wohlgefühlt. Zuerst habe ich mein eigenes Zimmer bezogen, dann wurde mir die Ranch gezeigt und die anderen Wwoofer haben sich vorgestellt. Mein Tagesablauf für die nächsten Wochen sah so aus: Einer von uns musste um 8 Uhr alle Pferde mit Heu und Pellets füttern, nach dem Frühstück um halb zehn wurden alle Boxen und Paddocks von uns Wwoofern gemistet. (Keine Angst, es ging relativ schnell und mit den richtigen Arbeitskollegen macht es doppelt Spaß!) Nachdem wir die Pferde mittags gefüttert haben, hatten wir freie Zeit. Nur abends mussten wir zum Füttern wieder auf der Ranch sein. Manchmal fielen noch andere Arbeiten an, wie Zäune reparieren, Pferde auf die Weiden bringen oder Obst ernten. Außerdem durfte ich am Nachmittag reiten, anfangs habe ich Reitstunden von dem Horseman Trainer Jay bekommen, da hier western geritten wird. Das Schulpferd Zena durfte ich später auch alleine reiten, desweiteren habe ich mit Jay angefangen Milly einzureiten und ich durfte auch, wenn Jay dabei war, seine Pferde Caspar und Junior reiten.

Neben dem Reiten habe ich mit den anderen Wwoofern vieles besichtigt, wie die alte Handelsstadt Fort Langley, verschiedene Provincial/National Parks, kleine Städtchen am Pazifik, den Fraser River, ein Rodeo oder Stadtteile von Vancouver. Mein Insider Tipp für Vancouver: Den Grouse Mountain besteigen, ein 2,9 km langer Wander-/Klettertrail, der permanent bergauf geht, nach dem anstrengenden Aufstieg hat man auf dem Gipfel einen wunderschönen Blick auf Vancouver.

Da ich acht Wochen auf der Ranch war und jeden Tag in der Woche gearbeitet habe, durfte ich zwischendurch eine längere Zeit frei bekommen, um Ausflüge auf Vancouver Island, nach Whistler und in das Okanagan Valley zu unternehmen. Die Landschaft in Kanada ist wirklich wunderschön und man sollte neben der Ranch auch einiges besichtigen!

Nochmal zurück zum Leben auf der Ranch: Da das Haus immer voll war, gab es eigentlich nie Langeweile. Ich habe viele verschiedene Leute von der ganzen Welt kennengelernt. Abends hat Diane immer sehr lecker gekocht und wir saßen noch lange zusammen, um über alles Mögliche zu reden. Somit konnte ich in eine typisch kanadische Familie einblicken und mein Englisch verbessern. Außerdem sollte man keine Angst haben alleine zu reisen, man lernt überall super nette Leute kennen; mit manchen habe ich jetzt noch Kontakt.

Ich denke immer noch gerne auf diese wunderschöne Zeit in Kanada zurück und bin sehr froh, dass ich mir diesen kanadischen Traum erfüllt habe...


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