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Farmarbeit Kanada - Manuela

 

Ich bin aus der Schweiz und wollte für einige Wochen nach Kanada auf eine Pferderanch um den Umgang mit Pferden richtig zu lernen und mit ihnen zu arbeiten.
Somit habe ich mich an Auszeit Weltweit gewandt und konnte mich sofort und sehr unkompliziert anmelden. Ich musste nur noch warten, bis der Partner in Kanada eine geeignete Ranch für mich fand.

Als ich die Unterlagen erhalten habe, wusste ich bereits, dass ich in einer Familie untergebracht wurde, die auch aus der Schweiz war, was natürlich für’s verbessern meiner Englischkenntnisse nicht gerade von Vorteil war. Dennoch war ich zuversichtlich, dass ich etwas lernen würde.

Nach ein paar Wochen ging es bereits los. Ich flog nach Vancouver und kam ganz einfach zu meinem Hostel in der Granville Street, die sehr belebt und bekannt ist. Gleich am nächsten Tag ging ich an den Infomorgen, bei welchem ich von der Betreuerin sehr gut beraten wurde. So konnte ich gleich von dort aus übers Internet meine Reise ins Okanagan Valley zu meiner Familie buchen. Am nachfolgenden Tag, morgenfrüh, bestieg ich den Greyhound in Richtung Rock Creek. Nach fast neun Stunden Fahrt erreichte ich mein Ziel und meine Gastmutter wartete bereits auf mich. Wir fuhren gemeinsam zu meinem neuen zu Hause, welches an der Sidley Mountain Road in Bridesville liegt.

Die Gegend ist sehr trocken und dennoch liegt es ca auf 1200 Metern. Demnach wurde es in der Nacht immer sehr kalt, 8 Grad und tagsüber genossen wir immer um die 30 Grad.
Die Familie hat ein grosses loftähnliches Haus. Neben dem Haus haben sie einen Gemüsegarten aufgebaut und ihr Grundstück ist ca 160 acers gross. 
Während meinen 5 Wochen Aufenthalt wohnte ich in einem kleinen Wohnwagen gleich neben dem Haus der Familie. Ich hatte so mein eigenes Reich und konnte mich dort auch zurückziehen, wenn ich Zeit hatte.

Da die Familie ihren Haupterwerb über das Geschäft des Vaters sicherstellt, ist die Ranch der Familie eher ihr langersehntes Hobby. Daher wurde ich nicht sehr oft für den Ranchunterhalt gebraucht. Auch die Pferde sah ich nur selten. Sie weideten zwar auf dem grossen Grundstück um das Haus, aber da es so gross ist, konnten sie eigentlich überall hin und waren selten in der Nähe. 
Die Gastmutter und der Gastvater gingen aber einige Male mit mir auf einen längeren Ausritt, was wunderschön war. Ihr Grundstück besteht aus einem verwilderten Wald und Weiden, was einen Ausritt unvergesslich machte.

Während meinem Aufenthalt konnte ich die Familie beim heuen ihrer Felde unterstützen. Wir brauchten ungefähr sechs Tage, bis wir das Gras gemäht hatten, mit einem „baler“ die Heuballen gemacht hatten und mit Hilfe des „balewagon“ die Ballen aufgeladen und in den Heuschopf gebracht hatten.
Es war zwar eine sehr anstrengende Zeit, aber endlich konnte ich beweisen, dass ich anpacken und die Familie unterstützen kann. Es hat mir grossen Spass gemacht und ich hatte sehr viel gelernt.

Die Familie hat mich dann als Dank für meine Hilfe sogar mit in ihr verlängertes Wochenende zum campen mitgenommen. Sie haben mir den „Kettle River“ gezeigt, und wir sind mit Gummibooten „floaten“ gegangen und haben die gemeinsame freie Zeit genossen.

Auch wenn die Familie und ich aus der Schweiz sind, konnte ich durch die beiden Kinder, die nur noch englisch sprechen, sehr viel lernen. Immer wenn ich etwas nicht ganz verstanden hatte, konnte ich einfach fragen und sie erklärten mir die Bedeutung des Wortes.

Meine Zeit im Okanagan Valley werde ich nie vergessen. Ich habe so viel Neues gelernt, habe schöne Erinnerungen und habe neue Freunde in einem fernen Land gewonnen. Ich werde immer gerne zurück blicken…


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