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Farmarbeit Irland - Katja

 
Ausland! Das war für mich nach dem Abitur ziemlich schnell klar.

Welche Organisation, wie lange, wohin und mit wem, dass waren Fragen, die mir dann noch nicht klar waren. Durch gefühlt Millionen Webseiten und Foren musste ich mich lesen, mich mit meinen Eltern und Freunden besprechen und mehrere Nächte drüber schlafen bis feststand: 3 Monate als Au-Pair nach Irland mit Auszeit-Weltweit. Ganz alleine. Panik und Unsicherheit hat sich erst einmal nach der Zusage in mir breit gemacht. Was hat mich da geritten, um mich so einem Abenteuer auszusetzen? Kann ich wirklich den Mut aufbringen und 3 Monate in einem fremden Land, in einer fremden Familie und mit einer fremden Sprache zurecht kommen? Der Aufenthalt war beschlossen und es gab kein Zurück. Augen zu und durch.

Mit zitternden Händen und einer Aufregung die bis zum Himmel reichte, erwartete mich meine irische Gastfamilie bereits am Flughafen. Auf der Autofahrt lernte ich die Familie kennen und fühlte mich direkt pudelwohl. Auch durch meine irische Organisation wurde ich außerordentlich freundlich willkommen geheißen. Zudem hatte ich das große Glück, dass das vorherige Au-Pair meiner Gastfamilie ihre letzten 3 Tage in Irland mit mir gemeinsam in der Familie verbrachte und mir das ein oder andere erklären und zeigen konnte. Thank God :) Das war wirklich eine riesen Starthilfe, denn wegen ihr habe ich mich super schnell in der Familie zurecht finden können und schon die ersten Au-Pairs in der Umgebung kennenlernen dürfen.

In meinem irischen Alltag durfte ich unter der Woche jeden Tag von 12-20 Uhr (natürlich mit Pausen) auf ein Zwillingspaar aufpassen, welches mir wirklich riesen Spaß gemacht hat mich aber dennoch auch vor viele Herausforderungen gestellt hat. Am Wochenende hatte ich die Gelegenheit Irland zu erkunden und mich mit den anderen Au-Pairs zu treffen. Doch dies war jedes Wochenende schwierig, da meine Gastfamilie sehr weit auf dem Land gewohnt hat und die Entfernung bis in die Stadt 30 Minuten mit dem Auto gedauert hat. In die Stadt laufen war unmöglich, einen Bus gab es nicht und das Taxi war eindeutig zu teuer. Also war ich immer auf meine Gasteltern angewiesen, dass diese mich in die Stadt fahren. Sie waren zum Glück sehr bemüht es mir jedes Wochenende möglich zu machen in die Stadt zu kommen, unflexibel war ich trotzdem und ein schlechtes Gewissen hatte ich jedesmal, wenn sie wegen mir ihren gesamten Tagesplan umstellen mussten, nur weil ich in die Stadt wollte. Deshalb würde ich jedem bei seiner Familienwahl empfehlen auch auf die Entfernung bis zur nächsten Stadt zu achten, dass hätte vieles für mich einfacher gemacht!

Doch wie gesagt, war ich fast jedes Wochenende unterwegs und habe wunderschöne Ecken von Irland mit tollen Freunden entdecken können. Besonders gut hat mir der Ring of Kerry, der Giants Causeway (Nordirland), der Killarney Nationalpark, die Cliffs of Moher und die Stadt Cobh bei Cork gefallen.

Nach drei Monaten habe ich zwar einiges von Irland sehen können, doch lange nicht alles. Ein besonderes Abenteuer ist für mich wahr geworden und im Endeffekt habe ich mich geärgert, dass ich mich nicht länger als nur für 3 Monate ins Ausland getraut habe. Traut euch länger!

Im Moment mache ich mir schon Pläne meine Gastfamilie in ein paar Monaten wieder zu besuchen und weitere Orte und Landschaften von Irland zu entdecken. Ein riesiges Dankeschön geht an alle, die diese Reise möglich und so einzigartig gemacht haben.

Ganz besonders würde ich gerne auch Auszeit-Weltweit für die großartige Organisation und Kommunikation danken! I will never forget this adventure :)

Liebe Grüße und noch ein Frohes neues Jahr!

Katja



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