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Farmarbeit Irland - Cynthia

 
Ich kann mich noch genau an den Moment erinnern, als ich die E-Mail mit dem ersten Gastfamilienvorschlag bekommen hab. Ich war super glücklich, weil ich genau wusste, dass es eines der schönsten Jahre meines Lebens werden könnte.

Dennoch, war der Moment des Abschieds am Düsseldorfer Flughafen ein sehr trauriger. Es fiel mir schwer zu gehen, da man nicht wusste, wo genau man in ein paar Stunden sein wird, ohne seine eigene Familie und ohne Freunde. Doch als man dann endlich angekommen ist, wusste man, dass man hier gut aufgehoben sein wird. Meine Gastfamilie war, wie alle Iren, super nett und mit meiner Gastmutter war es ab und an wie mit einer guten Freundin. Auch die Kinder habe ich schnell in mein Herz geschlossen und jetzt, wo ich wieder in Deutschland bin, vermiss ich sie sehr.

Wir hatten viel Spaß und ich habe sehr viel lernen können. Denn auch die Dinge, die man nicht sofort wusste, wurden einem überhaupt nicht übel genommen und mit Verständnis aufgenommen. Und wenn man mal kein Gesprächsthema gefunden hat, so sprach man über das Wetter. Was in Deutschland nur blöder Smalltalk ist, wird in Irland wirklich gerne gesehen. Denn da das Wetter sich praktisch minütlich ändern kann, erlebt man manchmal alle vier Jahreszeiten an einem Tag.
Dennoch sollte man sich bewusst sein, dass man in Irland schnell im „Nirgendwo“ landen kann, was ich wirklich genossen habe, denn so konnte man seinen Tee im Wohnzimmer mit einem atemberaubenden Blick genießen.

Außerdem hatte ich das Glück, dass es zum Meer nicht sehr weit war und meiner Meinung nach, gibt es in Irland wirklich nichts schöneres, als Klippen und Meeresrauschen

Und wenn einem doch mal die „Zivilisation“ gefehlt hat, hatte man immer noch das Wochenende. Da ich in Irland sehr schnell ein anderes deutsches Au Pair kennen gelernt hatte, hatte ich auch schnell jemanden, mit dem ich an freien Tagen verreisen konnte. So gab es kein einziges Wochenende, an dem wir nur in der Bude gehockt haben. Gemeinsam haben wir uns in die grüne Insel verliebt. So waren es die vielen Momente am Meer, die Besichtigungen von einzigartigen Castles, natürlich auch das Shoppen in Pennies ( in Deutschland Primark) und die tollen Nächte in den Pubs mit Guinness und Live-Musik, die mein Jahr unvergesslich gemacht haben.

Einen „Kulturschock“ habe ich also in Irland nicht erlitten, eher erst in Deutschland als ich wieder zurück war. So können die Deutschen wirklich noch viel von den Iren lernen, denn diese sind einfach wirklich super, super nett. Wenn man in Irland einen Supermarkt betritt, trifft man kaum gestresste, muffelige Menschen (wie in Deutschland), sondern Offenherzige und Ausgelassene, die sich ihre Zeit nehmen und gerne auch mal ein nettes Gespräch anfangen. Vielleicht ist dies auch der Grund, warum Iren meistens unpünktlich sind, aber das nehme ich dafür gerne in Kauf.

Auch wenn ich sehr glücklich in Irland war und somit kaum Hilfe von meiner Agentur beansprucht habe, wusste ich, dass sie immer für mich da sein würden. So wurde ich einmal besucht und monatlich gab es ein kurzes Telefonat bei dem man über alles reden konnte.

Also für alle, die über ein Jahr im Ausland oder sogar in Irland nachdenken, tut es! Macht euch keine Sorgen, es war wirklich (bis jetzt) das beste Jahr meines Lebens.

Und mit den Worten der Iren: „It will be grand!“

Cynthia



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