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Farmarbeit Irland - Miriam

 

Die Organisation und Betreuung vor der Abreise war spitze. Mir wurde immer schnell auf Mails geantwortet und dadurch, dass meine Fragen immer gut beantwortet wurden, fühlte ich mich direkt „wohl“ bei Auszeit-weltweit. In Irland selber habe ich einmal mit der irischen Partnerin telefoniert, stand in Mailkontakt mit Auszeit-weltweit und bekam noch einige Infomaterialien von den Partnern. Dadurch hatte ich stets das Gefühl, dass ich bei Problemen genug Ansprechpartner gehabt hätte.

In Irland wohnte und arbeitete ich auf einer Rescue Farm, Hunde, Katzen, Hühner, Schweine und Pferde – alles war dort vertreten. Mein Zimmer im Wohnhaus war gut, es war alles drin, was ich brauchte und ich hatte mehr als ausreichend Platz dort. Im Haus selber lebten auch einige der Hunde, was am Anfang zwar etwas ungewohnt war, ich gewöhnte mich aber schnell daran und jetzt vermisse ich es auch etwas. In meinem Zimmer hatte ich allerdings im Prinzip eine „Hunde freie Zone“, so dass ich auch immer einen Rückzugsort hatte. Meine Privatsphäre wurde auch respektiert. Die Arbeit auf der Farm war am Anfang noch sehr ungewohnt, ich fand mich aber recht schnell zurecht und langsam aber sicher entwickelte sich auch eine Routine in der täglichen Arbeit. Wasser wechseln und Füttern gehörte zu den täglichen Aufgaben, ansonsten wechselte es: mal machte ich die Weiden sauber, dann machte ich Ställe sauber, ging mit den Hunden spazieren. Auch wenn ich diese Arbeit nicht mein Leben lang machen möchte, es war für die 4 Wochen super, so wie es war!

Einen Kulturschock habe ich nicht wirklich erlebt, was aber sicher auch daran liegt, dass ich immer noch in Europa war. Trotzdem gibt es aber natürlich einige Dinge, die man von Zuhause aus einfach gewohnt ist und die selbstverständlich sind, oder aber auch Dinge, die man nicht gewohnt ist. Ich glaube, das lag dann aber auch mehr an den Eigenheiten, die jede Familie mit sich bringt. Ansonsten muss ich sagen, dass bei meiner kompletten Reise die Iren ein lockeres, entspanntes Lebensgefühl vermitteln. Auch in Dublin als Großstadt war es doch nicht so stressig, wie in Großstädten, die man aus Deutschland kennt.

Wie gesagt, mein Zielland war Irland. Schon immer faszinierten mich die nordischen Länder und meine Wahl für diese Auslandserfahrung viel dann auf die „grüne Insel“ (und grün ist es dort auf alle Fälle!). Meine schönsten Erlebnisse so auf den Punkt gebracht zu sagen, fällt mir irgendwie schwerer, als ich gedacht hätte. Spontan fallen wir zwei Dinge ein, die ich auf der Farm besonders schön fand: Zum einen das Leben mit einer zunächst fremden Familie und das Wissen, dass man dort willkommen ist. Zum anderen betrifft es die Hunde. Zu sehen, wie sich ein Tier entwickelt und am Anfang dir gegenüber schreckhaft und nervös ist, dich dann aber kennen zu lernen scheint und dir auch den Kopf in den Schoß legt – ein tolles Gefühl, das mir auch noch einmal mehr vermittelt hat, dass ich willkommen bin, nicht nur von den Menschen, sondern auch von den Tieren.

Ich hatte meinen „Working holiday“-Aufenthalt verbunden mit einer Rundreise, die dann allerdings zusammen mit einer Freundin. Zunächst die vier Wochen auf der Farm, dann noch einmal zwei Wochen in Irland. Wenn mich jetzt Leute gefragt haben, welchen Teil ich am besten fand, ist meine Antwort darauf meistens „die Kombination“. Es war beides eine ganz eigene Erfahrung, zunächst das Leben und Arbeiten und der Alltag bei der Animal Rescue, dann die Rundreise, wodurch ich natürlich noch einmal mehr vom Land selber gesehen habe und noch einmal neuen Leuten begegnet bin. Ich würde also jedem mit auf den Weg geben, dass wenn die Zeit und die Lust dafür da ist, ist es auf jeden Fall lohnenswert, die Reise so zu kombinieren. Auch wenn allein der Aufenthalt auf der Farm ein Erlebnis und eine Erfahrung für sich ist, die ich schon jetzt nicht missen möchte.



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