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Farmarbeit Frankreich - Annika

 
Reisebericht von Annika über meine 5 Monate in Frankreich mit Auszeit-weltweit

Es war nass, kalt und alles war neu. Und dazu reden alle noch so schnell. Der Anfang war nicht ganz leicht aber beim Abschied liefen Tränen.

Doch erst zu mir. Ich bin Annika, 18 Jahre alt und komme aus Hamburg. Ich habe 2015 mein Abitur bestanden und war dann für ein halbes Jahr in Afrika.

Um neben meinem Englisch auch noch mein Französisch zu verbessern, habe ich für 5 Monate auf zwei französischen Bauernhöfen gearbeitet und die Zeit meines Lebens erlebt.

Auf der ersten Rinderfarm in der Normandie wurde ich direkt herzlich aufgenommen. Zu meinen Hauptaufgaben gehörte die Arbeit mit den Kühen und die Weiterverarbeitung der Milch.

Jeden Morgen um 6 Uhr und am Nachmittag um 16:00 Uhr wurde gemolken. Es hat Spaß gemacht bei allen Abläufen helfen zu können und besonders der richtige Kontakt mit den Tieren hat mir sehr gefallen. Das frühe Aufstehen ist gewöhnungsbedürftig, die Müdigkeit ist aber vergessen, sobald die ersten Kühe in den Melksaal eintreten.

Fortschritte merkt man schnell. Die Abläufen hat man im Kopf und alles geht gleich viel schneller und einfacher. Und so war es auch mit der Sprache. In den ersten Wochen war es noch sehr mühsam. Ich habe nicht wirklich viel verstanden und es viel mir schwer ganze Sätze zu bilden und auszusprechen. Doch die Gastfamilie hat mich sehr unterstützt und mir immer geholfen. Wenn ich ein Wort nicht verstanden habe, haben sie es mit anderen Begriffen erklärt, langsamer geredet oder es auf einer anderen Sprache probiert. Jeden Abend bin ich den Tag noch einmal im Kopf durchgegangen und habe mir die Wörter notiert, die ich nicht kannte um sie besser lernen zu können. Jetzt, nach 5 Monaten, kann ich 95 % verstehen und 85 % sprechen. Und wenn ich ein Wort nicht weiß, kann ich es umschreiben. Ich finde die Sprache wunderschön und freue mich, dass ich mich jetzt auch auf Französisch verständigen kann.
Neben dem Melken habe ich noch den Stall ausgemistet, die Kühe getrieben und bei Geburten der Kälber geholfen. Ich durfte Traktor fahren und war beim Grasschneiden mit dabei.

Neben der körperlichen Arbeit draußen, habe ich auch noch bei der Verarbeitung der Milch geholfen. Mit unserer Milch haben wir Yoghurt, Quark, Rahm, Butter, Kekse und Desserts hergestellt. Ich konnte viel bei der Produktion und auch beim Verpacken und dem Zusammenstellen von Bestellungen helfen.

Jeden Mittwoch und Samstag bin ich auf einen Markt gefahren. Dort habe ich unsere eigenen Produkte verkauft und ganz viele Crepes gemacht.

Mir hat die Vielfalt meiner Arbeiten besonders gut gefallen. Außerdem hatte ich wirklich das Gefühl eine Hilfe zu sein. Alle Mitarbeiter auf der Farm sind super nett und ich hatte tolle 3 Monate auf dem Hof.

Nach den drei Monaten in der Normandie konnte ich mich schon gut verständigen und viel verstehen. Trotzdem hat es mir noch nicht gereicht und ich wollte noch länger in Frankreich bleiben. Deshalb habe ich meine Reise mit Auszeit-weltweit noch einmal für 6 Wochen verlängert. Es wartete das volle Kontrastprogramm im Süden Frankreichs auf mich.

Im Gegensatz zum Regen und der Kälte in der Normandie, hatte ich Sonnenschein und Wärme in der Ardèche.
Auch auf der zweiten Farm hatte ich Glück mit meiner Gastfamilie. Obwohl der gesprochene Akzent ein etwas anderer ist, habe ich mich gleich gut eingelebt und war mit im Familienleben dabei.

Mit meiner Gastmutter habe ich auf dem eigenen Campingplatz gearbeitet. Ich habe im Garten gearbeitet, Wohnwagen geputzt und neue Besucher an der Rezeption in Empfang genommen. Es war immer etwas los und ich konnte viel helfen.
Mit meinem Gastvater habe ich mit den Rindern und dem Traktor gearbeitet. Ich durfte selber Heuballen herstellen und habe Kälber gewogen.

Die 6 Wochen haben noch einmal viel für die Sprache gebracht.
Jetzt bin ich wieder zuhause und kann auf schöne 5 Monate in Frankreich zurück blicken. Ich habe neue Freunde gewonnen, viel gelernt und eine Weltsprache gelernt.

Die Unterstützung durch Auszeit-weltweit war immer gegeben und ich kann allen Empfehlen diese Erfahrung auch zu machen. Es bringt Euch im Leben weiter!



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