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Termine

November
  • 17. November, 10-16 Uhr, Jugendbildungsmesse Bonn
Dezember
  • 5. Dezember, 18 Uhr, Infoabend in K├Âln
  • 6. Dezember, 16 Uhr, Online-Infoabend

Weitere Termine findest du hier!

 

Farmarbeit Chile - Franziska

Meine erste gro├če Reise auf der ich ganz allein auf mich gestellt war ging nach Chile.

Eigentlich habe ich nach L├Ąndern gesucht, die Aupair- Aufenthalte anbieten und bin dann auf der Seite von Auszeit- Weltweit auf das Angebot einen Farmstay zu machen gesto├čen und dachte mir das w├Ąre auch eine tolle M├Âglichkeit die spanische Sprache zu vertiefen und da ich Tiere auch noch sehr gerne mag, dachte ich mir das w├Ąre doch einfach perfekt. Chile war f├╝r mich das interessanteste Land in dem man einen Farmstay machen kann also fiel die Wahl darauf und das war, was ich im nach hinein sagen kann die absolut richtige Entscheidung. Ich habe zwar nicht viel von Chile gesehen, au├čer Santiago und Vina del Mar, aber trotzdem bin ich mir sicher, dass eine Reise nach Chile sich immer lohnt! Egal ob man reisen m├Âchte oder an einem Projekt teil nimmt wie ich zum Beispiel bei dem Farmstay auf einer Pferdefarm.

Als ich mich dazu entschieden hatte einen Farmstay mit Pferden in Chile zu machen, habe ich Auszeit- Weltweit kontaktiert und bereits einige Tage sp├Ąter eine Antwort bekommen, dass sie Ausschau nach einer geeigneten Farm halten werden und sobald sie etwas neues wissen sich sofort melden werden. Das ganze dauerte dann auch nicht lange und ich hatte bereits einen Monat sp├Ąter meine Farm und konnte schon im Vorfeld Kontakt zu meiner Gastfamilie aufnehmen, was ich sehr gut finde, denn man hat die M├Âglichkeitsich ein bisschen kennen zu lernen und kommt nicht ganz unvorbereitet und sch├╝chtern in eine neue Familie in einem fremden Land, also von dem her kann ich sagen das ich mit der Organisation und der Betreuung von Auszeit- Weltweit sehr zufrieden bin.

Da ich selbst leider nicht in Chile gereist bin und es sehr bereue, kann ich nur sagen, dass es eigentlich ein Muss ist! Man sollte sich im Norden die Atacama W├╝ste anschauen, dann nat├╝rlich Santiago, einfach eine wundersch├Âne Stadt, umrandet von den atemberaubenden Anden. Mindestens einmal muss man abends ausgehen und sich unter die netten, aufgeschlossenen Chilenen mischen und mit ihnen einen Teremoto trinken (Nationalgetr├Ąnk), oder auf die sch├Ânen, riesigen Kunst- und Lebensmittelm├Ąrkte gehen. Oder einfach einen Tag einplanen, an dem man auf de n Cerro San Cristobal hinaufwandert und die atemberaubende Aussicht ├╝ber ganz Santiago genie├čt und sich anschlie├čend in einem der beiden Schwimmb├Ąder abk├╝hlt. Au├čerdem sollte man die tollen Angebote der Touristik nutzen und einen Trip zu einem Vulkan oder hei├čen Quellen machen oder einfach nur mit dem Pferd auf die Anden reiten.
Valparaiso und Vina del Mar sind auch ein Muss und sogar nur ein Katzensprung von Santiago entfernt, und zu guter Letzt Patagonien, die Osterinseln und was es sonst noch so in der Gegend gibt.

Ich pers├Ânlich habe mir in der Zeit in der ich in Santiago war, jeden Tag eine andere Ecke von Santiago angeschaut und bin abends mit meinen Freunden auf die Stra├če, in den Park oder eine Bar gegangen und habe dort mein Leben genossen, es ist einfach ein sch├Ânes Gef├╝hl unter den aufgeschlossenen Chilenen zu sitzen, mit ihnen ins Gespr├Ąch zu kommen und von ihnen zu h├Âren das der ein oder andere auch mal in Deutschland war und es ihm dort sehr gefallen hat, ├╝berhaupt ist es sehr interessant festzustellen, dass die meisten Chilenen Deutsche sehr gerne m├Âgen und diese besonders willkommen hei├čen.

Da die meisten Chilenen von den Deutschen so begeistert sind sollte man auf jeden Fall sehr offen und freundlich in dieses Land gehen und sich einfach in die Kultur hineingeben, wobei ich sagen muss, dass ich keine allzu gro├čen Unterschiede bemerkt habe. Es ist einfach sehr wichtig ohne Vorurteile oder ├Ąhnliches in dieses Land zu gehen und alles erst einmal auf sich wirken zu lassen, bevor man sich ein Bild von dem ganzen macht.

Meine ersten beiden Wochen in Chile, habe ich in Santiago verbracht, da ich dort einen von Auszeit organisierten Sprachkurs besucht habe, w├Ąhrend dieses Sprachkurses habe ich mit einer super netten Chilenin in deren Apartment gewohnt. Sie war von Anfang an sehr aufgeschlossen und stets sehr bem├╝ht um mich, was mir wirklich sehr geholfen hat, denn ich war noch sehr ├╝berrumpelt von den ganzen Eindr├╝cken die auf mich gewirkt haben, da habe ich mich doch gleich zuhause und geborgen gef├╝hlt.

In den zwei Wochen habe ich viele nette Leute, vor allem in meinem Alter, kennen gelernt, mit denen ich meine Freizeit verbracht und Santiago erkundet habe. Ich habe auch jetzt noch viel Kontakt mit ihnen und darf daran Teil haben, was sie noch alles so in Chile erleben, denn ich bin ja schon wieder zu Hause.

Nach den zwei Wochen bin ich zu meiner Farm gefahren und habe das erste mal meine Familie gesehen. Mir wurde im Stall und im Haus alles gezeigt und nach dem ich mir ein Tag alles anschauen durfte, bekam ich eine Einf├╝hrung und durfte sogleich mit der Arbeit anfangen. Meine Aufgaben waren, die Pferde morgens zu f├╝ttern, sie raus bringen, die St├Ąlle ausmisten, die Pferde f├╝r den Unterricht herzurichten, sie danach wieder absatteln und ihnen die Beine abspritzen, damit diese nicht anschwellen, die Pferde longieren, wenn sie keinen Unterricht hatten und sie abends wieder in die Box bringen und ihnen Wasser und Futter geben. Au├čerdem habe ich gelegentlich beim Reitunterricht geholfen und kleine Reparaturen gemacht.

Ich habe bei meiner Gastfamilie im Haus gelebt und war so mehr oder weniger in eine Familie integriert, nur leider muss ich sagen, dass ich mit meiner Familie einige Probleme hatte, da vermutlich die Chemie einfach nicht gestimmt hat, sodass ich letztendlich den Farmstay nach einem Monat und nicht, wie geplant, nach drei Monaten beendet habe. Bei den Problemen die ich mit meiner Gastfamilie hatte, hat mich die Partnerorganisation von Auszeit- Weltweit immer unterst├╝tzt und mir zu Seite gestanden. Sie haben mir gut zugeredet und versucht mich zu beruhigen, mir ein Hostal besorgt und auch als ich von der Farm weg war immer wieder nachgefragt ob ich noch was brauche oder sie etwas f├╝r mich tun k├Ânnen.

Also muss ich sagen ich bin trotzdem, dass es leider mit der Familie nicht geklappt hat, sehr zufrieden mit Auszeit-Weltweit und deren Partnerorganisation und konnte die Zeit die ich in Chile verbracht habe sehr genie├čen und werde diese immer als eine sch├Âne Erinnerung behalten.



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