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Au Pair Neuseeland - Melanie

 
Mein Erfahrungsbericht zum AuPair-Aufenthalt in Neuseeland
Wochenendausflug nach Kaikoura

Wie so viele andere, wusste ich nach meinem Abitur nicht genau, wie es weitergehen sollte. Also habe ich beschlossen erst einmal ans andere Ende der Welt zu fliegen - nach Neuseeland. Da ich immer schon gerne mit Kindern gearbeitet habe, war ein sechsmonatiger AuPair-Aufenthalt die perfekte Lösung für mich! Bei der Auswahl einer Organisation war es mir wichtig, dass sie mir auf Anhieb sympathisch ist, mich mit vielen Informationen versorgt und ich all meine Fragen loswerden konnte mit der Gewissheit, auch schnelle Antworten zurückzubekommen. Diese Erwartungen wurden dann auch alle erfüllt, ich bin nämlich sehr zufrieden mit den Leistungen von „Auszeit weltweit“!

Nachdem ich meine Gastfamilie recht schnell gefunden hatte, bekam ich das Infopaket zugeschickt, habe einen günstigen Flug über deren Partnerreisebüro gebucht (bei dem ich auch keine Probleme hatte, den Rückflug noch mal umzubuchen – Pläne ändern sich :p) und dann ging es auch schon los nach Auckland. Das erste Mal alleine fliegen und dann auch noch Europa verlassen, war ganz schön aufregend, aber ich habe alles gut gemeistert. Bei den „Orientation Days“ in Auckland wurden wir mit vielen Infos zum allgemeinen AuPair-Leben versorgt und haben auch noch einen Erste-Hilfe-Kurs für Kleinkinder und Babys gemacht.

Während der Großteil der AuPairs in Auckland blieb, musste ich noch weiterfliegen – über Christchurch nach Hokitika. Kennt ihr nicht? Das liegt an der Westküste der Südinsel und zählt wohl zu den am dünnsten besiedelten Gebieten Neuseelands. Dadurch konnte ich auch nicht wirklich an einem der Programme teilnehmen, aber ich habe regelmäßig E-Mails von Auszeit weltweit bekommen und durch die Partnerorganisation drei weitere AuPairs in meiner Umgebung kennengelernt.

Eins meiner persönlichen Highlights: Bungee Sprung in Queenstown

In meiner Gastfamilie habe ich mich sehr wohl gefühlt und wurde auch gleich als Familienmitglied aufgenommen. Mein Zimmer habe ich mit vielen Bildern zu meiner zweiten, kleinen Heimat und meinem Rückzugsort gemacht. Ich war immer sehr froh, dass ich nicht ganz alleine am anderen Welt war, sondern immer jemanden anrufen konnte, wenn ich Probleme hatte (zum Beispiel als meine Autobatterie leer war und ich noch 20 Minuten von „zu Hause“ entfernt war). Deswegen habe ich das AuPair-Leben auch dem Work&Travel vorgezogen. Trotz allem blieb das Heimweh nicht aus, aber mit Unterstützung meiner Gastfamilie und dem Willen, niemals aufzugeben, ließ sich auch das meistern. Mein Tipp dazu: Beschäftigung ist alles! Bei Langeweile kommen viel mehr Gedanken an Zuhause auf.

Eine von vielen Bastelaktionen mit meinen Kleinen (mit Bastelidee von meiner Partnerorganisation in Neuseeland)

Meine beiden Gastschwestern waren 5 und 7 Jahre alt, gingen also schon zur Schule. Meine Aufgaben waren das morgendliche Wecken, Fertigmachen und zur Schule fahren, sowie das Abholen von der Schule und das Fahren zu nachmittäglichen Aktivitäten. An das Autofahren auf der anderen Seite gewöhnt man sich sehr schnell und dadurch, dass viele Autos dort Automatik haben, wird's noch mal einfacher :). Zwischendurch habe ich mir dann immer einige Bastelaktionen und Ausflüge ausgedacht. Kochen musste ich auch manchmal, aber da hat meine Gastmutter mir immer beim Planen geholfen, wofür ich ihr sehr dankbar war, da ich nicht unbedingt die begabteste Köchin bin :D. Ansonsten fielen die leichten Tätigkeiten im Haushalt an, wie Staubsaugen, Küche saubermachen und Wäsche waschen.

Von mir gebastelte Schultüten zur Einschulung meiner kleineren Gastschwester (die haben sich sooo gefreut! ♥)

An den Wochenenden hatte ich meistens frei und habe mich dann mit meinen neuen Freundinnen dort verabredet oder auch mal an gemeinsamen Familienausflügen teilgenommen. So hatte ich schon viel von der Südinsel gesehen, wie zum Beispiel Nelson, Golden Bay, Milford Sound und Queenstown. Doch ich kann es trotzdem nur jedem empfehlen nach dem behüteten AuPair-Leben noch auf eigene Faust loszuziehen, z.B. in einem gemieteten Campervan. Denn dann ist einem das Land schon etwas vertrauter, man weiß genauer, was man unbedingt noch sehen muss und hat damit einfach noch ein bisschen Urlaub hinterher. Man ist schließlich nicht alle Tage so weit weg von zu Hause!

Bastelaktion für die “Großen”: Adventskränze Selbermachen bei sommerlichen Temperaturen

Mein ganz persönlicher Tipp an euch: Schafft euch an Tagebuch an und schreibt fleißig rein, damit ihr die unzähligen tollen Erlebnisse und Erfahrungen nicht so schnell wieder vergesst! Ich bin unheimlich froh, das durchgezogen zu haben, auch wenn ich vorher nie so die Tagebuchschreiberin war :)

Eure Melanie :)

-Meine Gastgeschwister und ich auf Familienbesuch in Nelson


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